
AUDIO: Dynamo leiht Okpala aus – Oehmichen wechselt nach Aachen (1 Min)
Fußball | 2. Bundesliga
Stand: 01.09.2026 19:59 Uhr
Dynamo Dresden hat sich am letzten Tag der Transferperiode noch einmal verstärkt und die Bundesliga-Profis Kennedy Okpala und Patrice Covic ausgeliehen. Eigengewächs Jonas Oehmichen verlässt den Verein dagegen nach 16 Jahren.
Okpala soll mit seiner „großen Variabilität“ und „enormen Geschwindigkeit“ dem Angriffsspiel der Schwarz-Gelben neue Impulse verleihen, wie Dresdens Sportchef Sören Gonther in der offiziellen Pressemitteilung erklärte: „Mit seiner Qualität können wir in der letzten Linie noch flexibler auftreten und somit die Torgefahr erhöhen.“

Kennedy Okpala bei der Vertragsunterschrift.
Okpala in Paderborn zuletzt nur Joker
Der 21-jährige Okpala wurde im Nachwuchs von Waldhof Mannheim ausgebildet und war erst im Januar mit der Empfehlung von 16 Toren und sieben Torvorlagen in 71 Drittligaspielen nach Paderborn gewechselt. Für die Ostwestfalen absolvierte er in der vergangenen Saison dann zwölf Zweitligapartien (ein Tor/eine Vorlage), kam aber nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Auch beim 2:1-Sieg gegen Dresden reichte es nur zu einem dreiminütigen Kurzeinsatz.

Covic soll Oehmichen-Abgang kompensieren
Jonas Oehmichen wird die SGD dagegen verlassen. Den 22 Jahre alten Mittelfeldspieler zieht es in die 3. Liga zu Alemannia Aachen. Dynamo hätte sein Eigengewächs gerne behalten, Oehmichen hinterlegte allerdings seinen Wechselwunsch, um mehr Spielzeit zu erhalten, nachdem er in der Rückrunde der vergangenen Saison bereits leihweise in Aachen gespielt hatte.
Als Ersatz haben die Dresdner Patrice Covic vorgestellt. Der 19-Jährige kommt – ebenfalls auf Leihbasis – von Bundesligist Werder Bremen, wo er bislang 16 Bundesligaspiele (ein Tor) bestritten hat. „Mit Patrice bekommen wir einen sehr talentierten Spieler, der technisch und fußballerisch eine super Ausbildung genossen hat. Durch seine Spielweise konnte er sich bereits mit seinen ersten Bundesligaeinsätzen belohnen und soll jetzt bei uns den nächsten Schritt in der Entwicklung gehen“, teilte Gonther mit.

SpiO/pm


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