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Wer nach dem Transfer-Sommer 2025 dachte, es gehe nicht schlimmer, der wurde eines Besseren belehrt. Werder macht die gleichen Fehler wie im letzten Jahr und setzt so einmal mehr den Bundesliga-Erhalt aufs Spiel.
Das fest formulierte Ziel, den Kader so früh wie möglich fertigzustellen, wurde von Manager Clemens Fritz und Co. erneut meilenweit verfehlt. Erhoffte Soforthilfen (Dinkci, Füllkrug, Regeer, Arthur) unterschrieben allesamt erst nach Abschluss der Vorbereitung.
Schwer nachzuvollziehen: Trotz Transfer-Einnahmen von knapp 30 Mio. Euro im aktuellen Geschäftsjahr fehlte Kohle für feste Verpflichtungen von Top-Spielern. Die Folge: Werder ging wieder mal auf Leih-Tour (5 Spieler). Ein klarer Transfer-Plan war in den vergangenen Wochen nicht zu erkennen.
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Beispiel Abwehr: Erst wollte Werder einen Rechtsverteidiger holen, dann einen Linksverteidiger. Am Ende holte man entgegen eigenen Aussagen sogar zwei Außenspieler. Vollkommen unverständlich ist der Umgang mit dem unverschuldeten und unfassbar bitteren Stage-Ausfall. Keinen Ersatz mit Torgefahr zu verpflichten, ist höchst fahrlässig. Und wer sorgt nach den Abgängen von Schmid und Mbangula eigentlich für Kreativität?
Fest steht: Die Mannschaft ist aktuell nicht bundesligatauglich. Das hat die 1:4-Klatsche in Freiburg schonungslos aufgezeigt. Schlagen die Transfers nicht sofort ein, droht der dritte Abstieg der Werder-Geschichte.