An Samstagen kann es auf der Poststraße zu großen Rückstaus kommen. Viele Menschen, die über die Kniebrücke in die Stadt hineinfahren, biegen von der Haroldstraße nach links in die Poststraße ein. Viele suchen in der Carlstadt nach einem Parkplatz, vor allem aber wollen sie einen Stellplatz im Parkhaus am Carlsplatz ergattern. Dort stehen sich dann die Autoschlangen gegenüber: aus Richtung Kö und aus Richtung Poststraße. An drei Samstagen soll nun im September die Zufahrt von der Haroldstraße in die Poststraße testweise gesperrt werden.
Solche Sperrungen hat das Amt für Verkehrsmanagement in der Vorweihnachtszeit schon vorgenommen. Jetzt geht es um die Frage, ob die Sperrung nicht generell an Samstagen sinnvoll ist. Denn freiwillig steht eigentlich niemand gerne im Stau, und es sind vielfach Touristen vom Niederrhein oder aus Holland, die ihn verursachen.
Im Austausch mit der Bezirksvertretung 1 (BV 1) hat das Amt für Verkehrsmanagement nun folgendes Konzept erarbeitet: An den Samstagen 5., 12. und 19. September wird jeweils von 11 bis 17 Uhr die Linksabbiegespur von der Haroldstraße zur Poststraße gesperrt. Zusätzlich wird die Poststraße durch eine Schranke und eine entsprechende Beschilderung für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Anlieger können die Straße jedoch weiterhin befahren. Eine Zufahrt zum Parkhaus Carlsplatz über die Poststraße ist während der Testzeiten nicht möglich. LED-Tafeln sollen frühzeitig auf die Zufahrt zum Carlsplatz über das Park-Quartier Altstadt hinweisen.
Anders als beim vorweihnachtlichen Verkehrskonzept sind keine Änderungen der Verkehrsführung im Bereich Benrather Straße, Bilker Straße, Poststraße und Maxplatz vorgesehen. Vor allem bleibt das Parkhaus von der Benrather Straße aus erreichbar. Nach den drei Testtagen wird ausgewertet. Wenn sich die Rückstaus auf der Poststraße reduzieren und die Carlstadt besser erreichbar ist, muss entschieden werden, ob zu den Zeiten großen touristischen Andrangs die Zufahrt zur Poststraße nur den Anliegern vorbehalten bleibt.