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Dresden – Großeinsatz für die Feuerwehr wegen eines kleinen Malheurs. Einen Sachsen (52) plagten Schmerzen, weil er seit Stunden den Ring nicht runter bekam – nicht von seinem Finger, sondern von seinem besten Stück.
Die Einsatzkräfte eilten am Mittag des 1. September 2026 zum Unglücksort in Dresden-Klotzsche. Dort „schilderte der Patient, dass sich der etwa 1,5 Zentimeter starke Edelstahlring bereits seit den Abendstunden des 31. August 2026 um seinen Penis befand und sich nicht mehr entfernen ließ“, so Feuerwehrsprecher Michael Klahre (47).
Feuerwehr musste bestes Stück kühlen
Die Feuerwehrleute mussten nach dem Sex-Unfall äußerst behutsam arbeiten. Mit einem elektrischen Trennwerkzeug wurde der Ring vorsichtig an zwei Stellen aufgeschnitten. Klahre: „Während der Arbeiten wurde der betroffene Bereich kontinuierlich mit Wasser gekühlt, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern.“
Die Befreiung gelang ohne Komplikationen. Der Patient wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht, so die Feuerwehr in einer Mitteilung. Im Einsatz waren die Rettungswache Neustadt und die Feuerwache Albertstadt. Die Kameraden haben spezielles Werkzeug dafür.

Michael Klahre (47) ist Sprecher der Feuerwehr in Dresden
Foto: Marcus Scheidel/MAS Bildagentur
Feuerwehrsprecher Michael Klahre: „Nicht jede technische Rettung lässt sich mit großem Gerät lösen. Gerade bei solchen Einsatzlagen kommt es darauf an, sehr präzise und möglichst schonend zu arbeiten. Die Entfernung festsitzender Ringe an Fingern gehört inzwischen zu den wiederkehrenden Hilfeleistungen der Feuerwehr.“
Ob der 52-Jährige bleibende Schäden davonträgt, ist nicht bekannt. Medizinische Fachliteratur zeigt jedoch, dass Patienten nach einer raschen Entfernung solcher Ringe häufig wieder eine normale Funktion des Penis erreichen. Schwere Komplikationen drohen vor allem bei langer Abschnürung oder bereits eingetretenen Gewebeschäden.