Künstlerinnen und Künstler wissen um ihre, sich selbst verpflichtende Aufgabe, das Lebensgefühl ihrer Zeit zum Ausdruck zu bringen. Wie sie das machen, ist immer wieder bemerkenswert, inspirierend und oft nicht leicht zu entschlüsseln, denn es ist tatsächlich eine Aufgabe für sehr viele Hände. Zum Glück haben wir in Wuppertal eine große, lebendige Kunst- und Kulturszene, die sich selbstlos engagiert, sich je nach Bedarf immer wieder neu organisiert und sich gerne freiwillig daran abarbeitet, sich nicht unterkriegen zu lassen. In einer Stadt am Fluss mit einem zum Teil sehr experimentierfreudigen Publikum, das diesen kreativen Standortfaktor schätzt. Aus meiner Sicht steht einer Transformation zur Kunstarbeiterstadt also nichts mehr im Wege.