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Seit 2005 war der Name Tecklenburg eng mit Fortuna verbunden. Diese Ära ist nun beendet. Martina Voss-Tecklenburg (58) legt ihr ehrenamtliches Mandat im neunköpfigen Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf zum 30. September nieder.

Am Tag danach übernimmt sie in der Schweiz das Traineramt bei Erstligist FC Zürich. Die Nationalmannschaft der Eidgenossen betreute sie bis 2018 sechs Jahre. Danach war sie fünf Jahre DFB-Bundestrainerin der Damen.

Seit 2018 im Aufsichtsrat

Seit Anfang 2018 gehörte sie auch dem Aufsichtsrat von Fortuna an, der kurz danach in die Bundesliga aufstieg und inzwischen in die 3. Liga abgestürzt ist. Das Amt hat sie nun vorzeitig niedergelegt: „Die Arbeit im Aufsichtsrat von Fortuna Düsseldorf hat mich über einen langen Zeitraum begleitet. Besonders wichtig war mir, meine Erfahrung und meine Perspektive dort einzubringen, wo sie für Fortuna hilfreich sein konnte. Nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe beim FC Zürich. Mit Fortuna und den Menschen, mit denen ich hier zusammenarbeiten durfte, werde ich weiter verbunden bleiben.“

Zuvor war ihr Mann Hermann Tecklenburg (78) sechs Jahre Vorstandsmitglied bis 2011 in Düsseldorf. Der damalige Bauunternehmer aus Straelen am Niederrhein war mit daran beteiligt, dass der Klub nach zehn Jahren Dritt- und Viertklassigkeit 2009 wieder in die 2. Liga zurückkehrte. In dem Jahr heirateten Martina und Hermann.

Insolvenz 2024

2024 geriet Tecklenburgs Bauunternehmen, an dem auch seine Frau beteiligt war, in die Insolvenz. Hermann Tecklenburg wurde vor einem knappen Jahr vom Landgericht Kleve zu einem Jahr und zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Weil er als Präsident des SV Straelen über Jahre hinweg in über hundert Fällen Spieler, Trainer und Funktionäre des Vereins bezahlt hatte – ohne die vorgeschriebenen Sozialabgaben und Beiträge zu bezahlen. Es ging um Schwarzgeldzahlungen in Höhe von 600.000 Euro über sechs Jahre lang. Strafmildernd wurde sein Geständnis bewertet.

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Die Ära Tecklenburg bei Fortuna ist beendet. Am 15. November stehen ohnehin Wahlen zum Aufsichtsrat an, die nach dem Abstieg auch so schon brisant gewesen wären. Bis dahin bleibt das Amt der ehemaligen Nationalspielerin (125 Einsätze, u. a. viermal Europameisterin und sechsmal Deutsche Meisterin) unbesetzt.