Der Frage, was Mut eigentlich bedeutet und wie dieser sich in der heutigen Zeit zeigt, geht die Unternehmerin und Investorin Tijen Onaran nach. Der von ihr initiierte „Mut Maker Award 2026“ bringt Menschen in den Fokus, die mit ihren Ideen und Engagements etwas bewirken. Für den Award seien in diesem Jahr mehr als 500 Bewerbungen eingegangen. Daraus wurden in elf Kategorien jeweils drei Finalisten ausgewählt. Die 33 Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus ganz Deutschland.
Mit dabei sind auch drei Düsseldorferinnen, die sich bis ins Finale durchschlagen konnten. In der Kategorie Mut meets Pioniere hat es Alice Martin bis ins Finale geschafft. Die Düsseldorfer Ärztin und Unternehmerin ist die Gründerin von Dermanostic, eine digitale Hautarztpraxis per App, und gestaltet so die dermatologische Versorgung durch digitale Medizin neu, heißt es in der Erklärung des Awards. In der Kategorie Mut meets Nachhaltigkeit ist Anna Hiltrop im Finale. Sie ist Model und Botschafterin der Umweltinitiative „Rhine Clean Up“ und nutzt ihre Reichweite für Umweltbildung und Klimaschutz. Die dritte Düsseldorferin ist in der Kategorie Mut meets Technologie nominiert. Romina Medici ist Technologie-Expertin und KI-Führungskraft und engagiert sich für Diversität und Chancengleichheit, um besonders auch Frauen in diesen Jobs zu fördern.
Die elf Kategorien des Awards sollen zeigen, wie unterschiedlich Mut im beruflichen und gesellschaftlichen Leben aussehen kann. Als „Mut Maker“ werden Menschen ausgezeichnet, die mit ihren Ideen Fortschritt ermöglichen, soziale und wirtschaftliche Barrieren überwinden und bestehende Strukturen verändern.
Wer den Award in den elf Kategorien gewinnt, wird am 29. Oktober 2026 bei der Preisverleihung in der BMW Welt in München bekannt gegeben. Eine Jury entscheidet, wer geehrt wird. An diesem Abend wird außerdem die Auszeichnung „Mut Maker des Jahres“ vergeben. Gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft werden an diesem Abend Menschen gewürdigt, die Verantwortung übernehmen, Veränderungen anstoßen und anderen Mut machen. Zu den Programmpunkten gehört ein Vortrag von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner.
Die Initiatorin des Awards, Tijen Onaran, verfolgt damit ein klares Ziel: „Mut bedeutet für mich, das Unmögliche möglich zu machen. Mit dem Mut Maker Award zeichnen wir Menschen aus, die Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen.“ Mit dem Award will sie ebenfalls Haltung sichtbar machen.