2. September 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Friedrich Merz ist nirgends zu sehen. Auf keinem Plakat, in keiner öffentlichen Ankündigung, nicht mal ein Deutschlandfähnchen kündet vom bevorstehenden Wahlkampfauftritt des Bundeskanzlers in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt. Und die Warnung „Klippen – Vorsicht Steinschlag“ auf einem Straßenschild an der Auffahrt zum Stiftsberg, die Merz’ Wagenkolonne am Montagabend passiert, wirkt wie ein Kommentar zur Lage seiner Partei in diesem Wahlkampf. Aber was soll er machen?