Bielefeld. Die Suche nach einem vermissten 49-jährigen Bielefelder hat ein trauriges Ende genommen: Wie die Polizei Bielefeld jetzt mitteilt, ist der Mann am Mittwochabend, 2. September, leblos im Bereich Milse aufgefunden worden. Es lägen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Der Mann war bereits am Montag, 31. August, durch seine Familie bei der Polizei als vermisst gemeldet worden. Letztmalig gesehen wurde er am Donnerstag, 27. August, im Bereich der Ravensberger Straße. Schon damals hieß es, der Gesuchte sei womöglich mit seinem Fahrrad unterwegs.

Als dann sein Fahrrad zurückgelassen in Milse gefunden wurde, intensivierte die Polizei ihre Suche dort. Zeitweise setzte die Polizei Helikopter mit Wärmebildkameras und Spürhunde ein. Leider ohne den erhofften Erfolg. Die Einsatzkräfte fanden den Vermissten nicht mehr lebend.

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Die Polizei bedankt sich bei allen, die die Suche unterstützt haben, und bittet nun darum, das veröffentlichte Foto des Bielefelders sowie die weiteren personenbezogenen Daten nun wieder zu löschen.

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Generell berichten wir nicht über (mögliche) Selbsttötungen, es sei denn, es gibt besondere Gründe für eine erhöhte Aufmerksamkeit. Wir halten uns möglichst zurück, da es bei Suiziden eine hohe Nachahmerquote gibt.

Sollten Sie sich von besonderen Lebensumständen betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie 24 Stunden am Tag Hilfe und Beratung.

In Bielefeld erreichen Sie außerdem den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Bielefeld werktags von 8 bis 15 Uhr unter 0521/51-2581 sowie den Krisendienst Bielefeld vom PariSozial unter 0521/32 99 285 (werktags von 18 bis 7.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr).