Das Stichwort „Bombenfund“ ist in vielen Fällen mit einer Evakuierung verbunden. In Wülfrath war das zum Glück am Mittwoch (2. September) aber nicht nötig. Wie Feuerwehrchef Benjamin Hann mitteilt, wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wülfrath gegen 12.29 Uhr zum Einsatzort an den Schlehenweg alarmiert. Dort wurde bei Erdarbeiten eine britische, 15 Kilo schwere Phosphorbombe gefunden. Die Feuerwehrkräfte sicherten den Bombenfund ab. Der verständigte Kampfmittelräumdienst aus Düsseldorf hat die Bombe entschärft und abtransportiert. „Da zu keiner Zeit Gefahr für die Umgebung bestand, mussten auch keine Evakuierungen durchgeführt werden“, betont Hann.

Der Mittwoch hielt aber noch einen weiteren Einsatz für die Feuerwehr bereit. Anwohner riefen gegen 17.38 Uhr die Feuerwehr, weil sie Gasgeruch am Haselnussweg wahrnahmen. „Da mit Gasspürgeräten vor Ort nichts festzustellen war und auch der hinzugezogene Notdienst der Stadtwerke keine Ursache ausmachen konnte, wurden zusätzliche Kräfte alarmiert, um das Gebiet großräumiger zu überprüfen. Aber auch diese Suche blieb ohne Ergebnis, sodass der Einsatz nach einer Stunde abgebrochen wurde. Inzwischen hatte sich der wahrgenommene Gasgeruch verflüchtigt“, erklärt Hann. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug, zwei Einsatzführungsdiensten und dem Rettungsdienst im Einsatz.