Nach elf Tagen ist der Einsatz des deutschen EU-Waldbrandmoduls in Serbien beendet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Düsseldorf, Bonn, Leverkusen und Königswinter kehrten am Dienstag an ihre Heimatstandorte zurück.

Seit ihrer Ankunft am 24. August unterstützten die deutschen Feuerwehrleute die serbischen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung großflächiger Waldbrände im rund 30.000 Hektar umfassenden Naturschutzgebiet „Deliblatska Pescara“ östlich von Belgrad.

Die Teams arbeiteten im Tag- und Nachtschichtbetrieb: Sie bekämpften Bodenfeuer, sicherten Brandschneisen, leisteten Nachlöscharbeiten und schützten gefährdete Bereiche. Wegen des sandigen, dicht bewachsenen und teils schwer zugänglichen Geländes kamen vor allem geländegängige Löschfahrzeuge, Löschrucksäcke, Handwerkzeuge und Schlauchleitungen zum Einsatz.

Als die Feuer weniger wurden, verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Suche nach Glutnestern und die Kontrolle von Übergangsbereichen zwischen verbrannter und unverbrannter Fläche. Parallel koordinierten die Einsatzkräfte unter serbischer Führung gezielte Löschwasserabwürfe aus der Luft. Dabei wurden kritische Bereiche an die Luftfahrzeuge übermittelt, Beobachtungen aus der Luft umgekehrt direkt an die Einheiten am Boden weitergegeben.

Die ausschließlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf erreichten im Laufe des Dienstages wieder die Landeshauptstadt. Nach Überprüfung und Reinigung der Fahrzeuge ist die Einsatzbereitschaft inzwischen wieder vollständig hergestellt.