atthias Musche (Magdeburg, 6) Jubel, Torjubel, jubelt ueber das Tor,

Stand: 03.09.2026 • 23:05 Uhr

Der SC Magdeburg hat das Topspiel der Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin gewonnen. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte drehten die Wiegert-Jungs auf und setzten sich mit 36:32 (13:14) durch. Damit feierten sie den 25. Bundesliga-Heimsieg in Serie.

Die erste Halbzeit war geprägt von Durchhängern auf beiden Seiten. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2/4. Minute) hatte Berlin erhebliche Probleme bei den Abschlüssen, scheiterte ein ums andere Mal an SCM-Keeper Matej Mandić und blieb fast neun Minuten ohne eigenen Treffer. Da aber auch der SCM noch nach seiner Linie suchte und Füchse-Schlussmann Lasse Ludwig ebenfalls gut drauf war, konnten sich die Magdeburger in dieser Phase nur drei Tore absetzen (5:2/12.).

Bei den Füchsen fand nun Welthandballer Mathias Gidsel mehr und mehr in die Partie und so glichen die Hauptstädter bis zur 19. Minute aus (7:7). Der SCM hatte jetzt seinerseits Probleme in den Abschlüssen und hatte kurz vor der Pause seinerseits drei Tore Rückstand 9:12 (26.). Kurz vor der Halbzeit sah Frederik Simak auf Berliner Seite die Rote Karte und der SCM kam durch einen Siebenmeter von Matthias Musche wieder auf ein Tor heran. Mit 13:14 ging es in die erste Halbzeit.

Viel mehr Tempo im zweiten Abschnitt

Der Anfang der zweiten Hälfte war dann ein echtes Offensiv-Feuerwerk auf beiden Seiten. Der Torwartwechsel bei den Gästen zahlte sich nicht aus, sodass der SCM schnell zum Ausgleich kam (15:15/33.). Und weil der neu ins Tor gestellte Dominik Kuzmanović sich gleich mal mit ein paar starken Paraden einführte, konnten sich die Grün-Roten auch die Führung zurückerobern (17:16/35.).

Albin Lagergren war gemeinsam mit Magnus Saugstrup treffsicherster Magdeburger.

Es ging nun mit viel Tempo die Platte hoch und runter, doch wegen des besseren Torwarts in seinen Reihen konnte sich der SCM nun sogar bis auf sechs Tore absetzen (26:20/44.). Die Partie schien vorentschieden, eine rote Karte gegen Gisli Kristjánsson (53.) brachte die Kräfteverhältnisse aber noch mal kurz ins Wanken. Doch der SCM überstand diese Phase auch dank zwei Treffern von Routinier Philipp Weber binnen knapp zweieinhalb Minuten und setzte sich am Ende verdient durch.

Beste Werfer auf Seiten der Magdeburger waren Magnus Saugstrup und Albin Lagergren mit sieben Treffern.

Mitteldeutscher Rundfunk