Stand: 03.09.2026 13:52 Uhr

Der Hund war zum Tatzeitpunkt kurz unbeaufsichtigt gewesen. (Themenbild)
In Isernhagen (Region Hannover) ist ein Hund wohl mit einem ätzenden Spray besprüht worden. Wie die Polizei Großburgwedel mitteilte, lief der elfjährige Hund vergangenen Sonntagabend kurz unbeaufsichtigt am Rehbocksweg. Der Hund habe dann ungewohnterweise nicht auf das Pfeifen reagiert und einen grünen Schleier auf den Augen gehabt. Der Tierarzt geht davon aus, dass dieser durch ein ätzendes Spray verursacht wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Hund, der als Hütehund eingesetzt wird, dadurch erblindet. Die Polizei ermittelt jetzt und sucht nach Zeugen. Es habe zwar immer mal wieder Vorfälle, wie ausgelegte Wurststückchen mit Nägeln, gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Aber so etwas sei noch nicht passiert. Die Polizei Großburgwedel bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer (05139) 99 10 oder bei jeder Polizeidienststelle.

Ob das Wasser zum Tod des Tieres geführt hat, ist noch unklar. In dem Gewässer wurden außerdem tote Fische gefunden.

Dem Tier steckte ein Pfeil im Kopf. Sein Besitzer aus Bad Bevensen hat 1.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 03.09.2026 | 13:30 Uhr