
Stand: 04.09.2026 07:12 Uhr
Probe-Alarm in Deutschland: Am 10. September gibt es den nächsten bundesweiten Warntag. In Hamburg werden deshalb um elf Uhr mehr als 200 Sirenen im Stadtgebiet ausgelöst.
Mobiltelefone machen sich mit einem lauten Warnton bemerkbar und Meldungen erscheinen auf allen digitalen Werbetafeln in der Stadt. Das Böllerschießen im Bereich des Hafens soll es nach Angaben der Hamburger Innenbehörde ab diesem Jahr aber nicht mehr geben. Die dumpfen Knallgeräusche waren oft kilometerweit zu hören gewesen.
Im vergangenen Jahr waren beim Auslösen einer Böllerschussanlage im Stadtteil Hammerbrook zwei Polizisten, die die Anlage bedient hatten, verletzt worden.
Bevölkerung für Gefahrenlagen sensibilisieren
Begleitet wird der bundesweite Warntag wieder von einer Info-Veranstaltung: Behörden und Hilfsorganisationen informieren am kommenden Donnerstagvormittag in Bergedorf zum Beispiel darüber, was jeder Mensch in einem Notfall-Rucksack griffbereit haben sollte.
Der bundesweite Warntag findet seit 2020 jedes Jahr im September statt. Mit ihm sollen die Warnsysteme getestet werden. Außerdem soll er die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen sensibilisieren, so die Innenbehörde.

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Auch im Norden haben im Rahmen des bundesweiten Probealarms die Sirenen geheult. Beim Betätigen einer Böllerschussanlage in Hamburg wurden zwei Polizisten verletzt.

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