Kräftiger Wind und Starkregen

Sturm zieht auf Kiel zu – DWD warnt

04.09.2026 – 08:20 UhrLesedauer: 2 Min.

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Bewölkter Himmel über Kiel (Archivbild): Der DWD erwartet am Freitag kräftige Böen. Im Süden Schleswig-Holsteins besteht zudem Starkregenpotenzial. (Quelle: Copyright: xbjoerndx via imago-i/imago)

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Kräftiger Wind, Regen und einzelne Gewitter: In Kiel wird es am Freitag deutlich ungemütlicher. Im Süden Schleswig-Holsteins drohen örtlich erhebliche Regenmengen.

Die angekündigte Wetterverschärfung erreicht Kiel an diesem Freitag (4. September). Tiefdruckgebiete und ihre Ausläufer sorgen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Schleswig-Holstein für wechselhaftes und teils stürmisches Wetter.

Ab dem Vormittag frischt der Wind auch im Binnenland und an der Ostsee deutlich auf. Der DWD erwartet dort Windböen um 55 km/h. Vereinzelt sind stürmische Böen um 65 km/h möglich.

Am Nachmittag können vor allem in Schauernähe noch kräftigere Böen auftreten. An den Küsten bleibt der Wind auch am Abend länger ein Thema.

Gleichzeitig fällt in Kiel Regen. Die DWD-Stationsprognose weist für die Landeshauptstadt bereits am Morgen Regen aus.

Bis zu 50 Liter Regen in Schleswig-Holstein

Deutlich größere Regenmengen sind vor allem für den Süden Schleswig-Holsteins und den Raum Hamburg möglich. Dort rechnet der DWD zeitweise mit Starkregen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden.

Vereinzelt sind sogar Mengen bis 50 Liter pro Quadratmeter in sechs Stunden nicht ganz ausgeschlossen. Der Wetterdienst ordnet solche Spitzenwerte als mögliche Unwetterlage ein.

Für Kiel selbst sind diese 50 Liter allerdings nicht prognostiziert. Die höchsten Regenmengen gelten ausdrücklich für den Süden des Landes und den Raum Hamburg.

Zusätzlich sind am Freitag einzelne starke Gewitter möglich. Der DWD hält dabei Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, kleinen Hagel und Sturmböen um 85 km/h für möglich. Die Wahrscheinlichkeit solcher kräftigen Gewitter stuft der Wetterdienst allerdings als gering ein.

Am Abend lässt der Wind im Binnenland zeitweise nach. An den Küsten bleibt es dagegen länger windig.

Auch am Samstag bleibt das Wetter unruhig: Der Wind greift tagsüber erneut auf das Binnenland über. Vor allem im äußersten Norden Schleswig-Holsteins sind dann lokal kurze starke Gewitter mit Sturmböen um 80 km/h und kleinem Hagel möglich.