Gesundheitsminister Wilke will bestehende Geburtshilfen sichern – Standorte sollen auch Kinder- und Jugendmedizin vorhalten

Nach der Schließung der Geburtsklinik am Immanuel Klinikum Bernau will Brandenburg keine weiteren Standorte der Geburtshilfe aufgeben. Gesundheitsminister René Wilke erklärte nach einem Bericht des Deutschen Ärzteblatts, dass die bestehenden Geburtskliniken auf absehbare Zeit erhalten werden sollen. Ziel ist eine wohnortnahe Versorgung möglichst in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt.

Brandenburgs Landesregierung setzt damit trotz rückläufiger Geburtenzahlen auf den Erhalt der bestehenden Strukturen. Künftig sollen die Standorte nach den Vorstellungen des Landes sowohl eine Geburtshilfe als auch eine Kinder- und Jugendmedizin vorhalten.

„Keine weitere Schließung einer Geburtsklinik würde aktuell in diese Prämissen hineinpassen“, erklärte Wilke. Während frühere Standortschließungen noch im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium erfolgt seien, wäre eine weitere Schließung nach seinen Angaben künftig nicht mehr mit Zustimmung des Landes möglich.