Professor Joachim Krause

AUDIO: Schutz der Infrastruktur: Gespräch mit Sicherheitsexperte Joachim Krause (5 Min)

Ukraine-News

von MDR AKTUELL

Stand: 04.09.2026 13:12 Uhr

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13:04 Uhr

Gouverneur: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der westrussischen Region Brjansk sind nach russischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Das teilte der kommissarische Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, auf Telegram mit. (Quelle: Reuters)

12:58 Uhr

Bericht: Witkoff und Kushner reisen nach Russland und in die Ukraine

Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner reisen einem Bericht zufolge am Samstag und Sonntag nach Russland und erstmals seit Kriegsbeginn auch in die Ukraine. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Insider.

Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, etwaige Kontakte würden angekündigt, sollten sie stattfinden. (Quelle: Reuters)

09:49 Uhr

Russland greift offenbar Energieanlagen in Odessa an

Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht Energieinfrastrukturanlagen in der Region Odessa angegriffen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, erklärte, bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden. Das ukrainische Energieministerium warnte vor möglichen Netzeinschränkungen.

In den vergangenen Wochen hat Russland die Region Odessa wiederholt angegriffen und sich auf die Hafen- und Energieinfrastruktur konzentriert. (Quelle: Reuters)

04:30 Uhr

Behörden: Brand in Öldepot in Sotschi nach ukrainischem Drohnenangriff

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Das teilten die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. (Quelle: Reuters)

01:30 Uhr

Russland bestellt norwegischen Botschafter ein

Nach der Beschlagnahme eines russischen Schiffes in einem Hafen der Inselgruppe Spitzbergen hat das russische Außenministerium den norwegischen Botschafter einbestellt. Dem Ministerium zufolge war das Forschungsschiff „Professor Molchanov“ am 2. September festgesetzt worden. Es sei unter anderem mit Mitarbeiter des Bergbauunternehmens Arktikugol, Wissenschaftlern und Lebensmitteln von Murmansk in die russische Siedlung Barentsburg unterwegs gewesen.

Das Schiff war von den norwegischen Behörden auf Antrag des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz festgesetzt worden. Das Unternehmen will so durchsetzen, dass Moskau ausstehende finanzielle Verpflichtungen begleicht. Ein Schiedsgericht hatte 2023 Naftogaz für enteignete Vermögenswerte auf der von Russland 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel Krim umgerechnet etwa 3,6 Milliarden Euro zugesprochen. (Quelle: dpa)

01:10 Uhr

Sicherheitsexperte: Nato muss Ostsee für russische Schattenflotte sperren

Der Sicherheitsexperte Joachim Krause fordert angesichts gehäufter Sabotage- und Anschlagsversuche eine energischere Reaktion der Nato. Der ehemalige Chef des Instituts für Sicherheitspolitik Kiel sagte MDR AKTUELL, man müsse sich langsam fragen, wie man an die Verursacher herankomme. Krause zufolge steckt hinter den Attacken ganz offensichtlich die russische Regierung, die den Krieg in der Ukraine gewinnen wolle – egal, was es koste. Die Nato müsse klären, ob sie als Antwort darauf nicht endlich die Ostsee für die russische Schattenflotte sperre. Das wäre eine Antwort, die Russland zeige, dass Grenzen überschritten worden seien. (Quelle: MDR)

00:40 Uhr

Mehrheit der Ostdeutschen hält Waffenhilfe für Ukraine für übertrieben

Die Mehrheit der Ostdeutschen (54 Prozent) ist dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend zufolge der Ansicht, dass die deutsche Militärhilfe für die Ukraine zu weit geht. In Westdeutschland sind das 39 Prozent. Umgekehrt äußern in der Infratest dimap-Umfrage 59 Prozent der Westdeutschen, dass sie sich durch Russland bedroht oder sehr stark bedroht fühlen. In Ostdeutschland sind das 42 Prozent. 21 Prozent der Befragten im Osten sehen überhaupt keine Bedrohung. (Quelle: Reuters)

00:10 Uhr

Selenskyj: US-Unterhändler reisen in Kürze nach Kiew und Moskau

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet nach eigenen Angaben in Kürze US-Unterhändler in Kiew und Moskau, die bei einer möglichen Lösung für den Krieg vermitteln wollen. Es gebe bereits vorläufige Termine, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. „Wir erwarten, Vertreter des US-Präsidenten hier in Kiew zu sehen.“ Treffen seien in den kommenden Tagen in beiden Hauptstädten geplant. Das sei sehr wichtig. (Quelle: Reuters)

00:05 Uhr

Die Ereignisse gestern – 3. September 2026

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist bei einem russischen Angriff ein Hochhaus schwer beschädigt worden. Das teilte Bürgermeister Witali Klitschko auf Telegram mit. Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden Behördenangaben zufolge 17 Menschen verletzt und ein Wohngebäude beschädigt. Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus in der russisch kontrollierten Stadt Horliwka in der ukrainischen Region Donezk soll der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge ein Zivilist getötet worden sein. Die Agentur berief sich auf den von Russland eingesetzten Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, der von einem gezielten Angriff sprach.

Russland will als Reaktion auf die deutschen Vorwürfe zum Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle Niederlassungen des Goethe-Instituts schließen. Das kündigte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen an. Die Maßnahme folgt auf die von Deutschland angekündigten Sanktionen gegen Russland. Bundesaußenminister Johann Wadephul kritisierte die russische Entscheidung, die Goethe-Institute zu schließen. „Das Goethe-Institut hat in Russland eine wichtige Funktion als Kulturbrücke übernommen, und wir wären bereit gewesen, das fortzusetzen“, sagte Wadephul bei einem Treffen mit seinen Ministerkollegen aus Frankreich und Polen in Weimar.

Deutschland stellt der Ukraine über die staatliche Förderbank KfW weitere 250 Millionen Euro zur Verfügung, um ihre Energieversorgung sichern zu können. Mit dem Geld sollten „akute Reparaturbedarfe“ im kommenden Winter finanziert werden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund ist, dass Russland bei seinen Angriffen oft gezielt ukrainische Kraftwerke angreift.

Im Großraum München ist die Massenproduktion von mehr als 5.000 weitreichenden Kampfdrohnen für die Ukraine angelaufen. Wie das deutsch-amerikanische Rüstungsunternehmen Auterion und sein ukrainischer Joint-Venture-Partner Airlogix mitteilten, sind die ersten Flugkörper fertiggestellt. Mitte 2027 soll der Auftrag der Bundesregierung abgearbeitet sein. Die Drohnen sind Teil der deutschen Unterstützung für die Ukraine.

00:01 Uhr

Ukraine-News am Freitag, 4. September 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Rettungskräfte beseitigen Trümmer und suchen nach Menschen in einem Wohnblock, der von einer Rakete getroffen wurde.

Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler

Podcast Putins Krieg