In dem Braunschweiger Stadtteil Querum stand ein Haus in Flammen.

Wie die Polizei Braunschweig am frühen Freitagmorgen (4. September) mitteilte, hatte ein Gebäude am Habichtweg in Querum Feuer gefangen. Die Feuerwehr war seit 6 Uhr am frühen Morgen vor Ort. Auch die WarnApp Nina hatte am Morgen angeschlagen. Vorsorglich sollten Fenster und Türen geschlossen werden.

Braunschweig: Menschenleben in Gefahr

Es hatte sich am Morgen eine starke Rauchbildung entwickelt, wodurch es laut Polizei aber keine Beeinträchtigungen für Anwohner oder umliegende Verkehrswege gebe. Problematisch sei jedoch, dass die dichte Rauchwolke in Richtung A2 gezogen war. Dadurch kann es zwischen Flughafen und dem Kreuz Nord gegebenenfalls zu Sichtbehinderungen kommen.

Laut der Erstmeldung war es möglich, dass Menschen in Gefahr waren. „Wir können nicht ausschließen, dass sich noch Menschen in dem Haus aufhalten“, sagte ein Sprecher der Polizei. Mit Verweis auf die Feuerwehr sagte er, die Löschbedingungen vor Ort seien schwierig.

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Rettungskräfte suchen nach Hausbewohnerin

Die Feuerwehr berichtete am Freitagnachmittag: „Ein Bewohner des Hauses konnte sich über ein Dachfenster retten. Er wurde durch die Einsatzkräfte und den Rettungsdienst betreut und verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Aufenthaltsort seiner Ehefrau ist zur aktuellen Stunde noch ungeklärt. Die Einsatzkräfte suchen weiterhin nach ihr. Ein Haustier, eine Katze, konnte im Verlauf des Einsatzes leider nur noch tot geborgen werden. Das Wohnhaus wurde durch das Brandereignis schwer beschädigt und ist nach derzeitigem Stand weitgehend zerstört.“

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen vor einem qualmenden und brennenden Haus.In einem Wohnhaus in Braunschweig ist ein Feuer ausgebrochen. Foto: Jörg Koglin

Laut Angaben der Feuerwehr Braunschweig ist der Brand seit 10 Uhr unter Kontrolle. Zwei Einsatzkräfte seien verletzt worden. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich sehr schwierig: „Das gesamte Dach ist mit einer ein-gelassenen Photovoltaikanlage versehen. Gleichzeitig ist die Dachkonstruktion im Innenbereich unter anderem mit OSB- und Gipskartonplatten verkleidet. Dadurch sind mögliche Glut- und Brandnester so-wohl von außen als auch von innen nur sehr schwer erreichbar. Um einen geeigneten Zugang zum Dachbereich zu schaffen, wird derzeit durch das THW Braunschweig eine rund acht Meter lange Mauer zurückgebaut.

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Dadurch soll ermöglicht werden, dass eine Drehleiter rückwärts weiter in das Grundstück einfahren und eine geeignete Aufstellfläche erreichen kann. Anschließend soll die Dachhaut gezielt geöffnet werden. Gleichzeitig muss die Photovoltaikanlage Stück für Stück demontiert werden, damit die darunterliegenden Bereiche kontrolliert und verbliebene Brand- beziehungsweise Glutnester abgelöscht werden können. Die Arbeiten sind entsprechend personal- und zeitintensiv. Ein Ende der Einsatzmaßnahmen ist derzeit noch nicht absehbar“, heißt es von der Feuerwehr.