Insgesamt wurden bei Angriffen in der Nacht zu Freitag in der Region Kiew nach ukrainischen Angaben mindestens 13 Menschen verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Das Militär von Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte zuletzt seine Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine verstärkt.
Russische Öleinnahmen auf niedrigsten Stand seit sechs Monaten
Im August 2026 sanken Russlands Einnahmen aus Ölverkäufen aufgrund fallender Exportpreise auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten, berichtet die amerikanische Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.
Laut Bloombergs Berechnungen, die auf aktuellen Daten des russischen Finanzministeriums basieren, beliefen sich die Nettoeinnahmen des Haushalts aus der Ölförderung auf 326,2 Milliarden Rubel (3,76 Milliarden US-Dollar). Das waren etwa 22 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2025 und der niedrigste Stand seit Februar 2026.
Öldepot in Sotschi in Brand
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilen die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Attentat auf russischen General
Auf den russischen General Nikolai Warpakhowitsch hat es offenbar ein Attentat gegeben. Wie russische Telegramkanäle melden, sei am Donnerstag auf ihn geschossen worden. Er habe sich in der Stadt Engels in der Region Saratow aufgehalten, nahe der sich einer der wichtigsten russischen Luftwaffenstützpunkte befindet.
Der Leiter der 22. Schweren Bomberdivision sei von mehreren Kugeln getroffen worden, hieß es. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte den Namen nicht, sprach aber am Abend von „asymmetrischen Attacken“, die die Ukraine in Russland durchführe. „Die russischen Kriminellen haben sich nicht versteckt – sie werden gefunden werden. Und heute gibt es eine weitere Bestätigung dafür, eine Bestätigung aus der Region Saratow“, sagte er.
Warpakhowitsch wird von der Ukraine vorgeworfen, einen Angriff auf Kiew im Juli 2024 befohlen zu haben, bei dem ein Krankenhaus getroffen wurde. Drei Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind.

Der russische General Nikolai Warpakhowitsch. Auf ihn wurde offenbar geschossen. (Quelle: Telegram)
Russland: Tote nach ukrainischem Beschuss
Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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