Hacker haben die Berliner Verwaltung angegriffen. Nun läuft ist ihr Ultimatum ausgelaufen. Gehen die persönlichen Daten von Berlinern ins Darknet? Die wichtigsten Fragen.
4. September 2026, 15:20 Uhr
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Ein Hackerangriff erschüttert Berlin kurz vor der Wahl. Anfang August wurden aus zwei Senatsverwaltungen über mehrere Tage Daten abgezogen, die Behörden zeitweise vom Landesnetz getrennt und sogar Wohngeldzahlungen unterbrochen, inzwischen arbeiten die Systeme aber wieder weitgehend. Die Gruppe Rhysida fordert 30 Bitcoin und behauptet, 5,79 Terabyte mit Verträgen, Bußgeldverfahren, Log-in-Daten, Personalunterlagen und womöglich auch Ausweiskopien erbeutet zu haben, sodass Beschäftigte, Bürger und Unternehmen betroffen sein könnten. Berlin lässt nun alle 12.000 IT-Systeme prüfen, stoppt teils Homeoffice-Zugänge, ordnet Passwortwechsel an und rechnet damit, dass die Daten verkauft oder veröffentlicht werden, während Ermittler den genauen Zugangsweg noch suchen. Vieles spricht für einen finanziell motivierten Ransomware-Angriff über bekannte Sicherheitslücken statt für eine politische Operation, und deshalb lehnt der Senat eine Zahlung trotz drohender Veröffentlichung ab.
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Das Land Berlin sei Opfer einer »schweren Straftat« geworden, sagte Berlins Noch-Bürgermeister Kai Wegner (CDU) über den Hackerangriff.
© [M] Alexander Hoepfner/DIE ZEIT; verw. Bild: Thomas Koehler/Photothek/Getty Images
Kurz vor den Berliner Wahlen hat eine Hackergruppe Teile der Senatsverwaltung lahmgelegt. Bisher sieht es nicht danach aus, dass das Ganze ein politisch motivierter Angriff war, doch schon am Freitag könnten sensible Daten von Mitarbeitern der Verwaltung und möglicherweise auch von Bürgern veröffentlicht werden. Was bislang zum Datenklau bekannt ist.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Was ist über den Hackerangriff auf die Berliner Senatsverwaltungen und die betroffenen Daten bekannt?
- Wie reagiert Berlin auf die Erpressung durch Rhysida und was spricht gegen ein politisches Motiv?