Ein Schritt hinein in den Ausstellungsraum des Botanischen Gartens (ÖBG) der Universität Bayreuth, der von hellem Licht durchflutet ist, welches die zartgelben Wände warm leuchten lässt, zieht eine Szene dieser Tage unwillkürlich den Blick auf sich: Eine Gruppe von Menschen steht da. Eng beieinander, ihre Körper dynamisch ineinander verwoben, neigen sie sich zueinander, stützen und ringen, kippen, stemmen und winden sie sich gegeneinander. Und sind dennoch bewegungslos, erstarrt in einem Geflecht von Körpern, ohne Anfang, ohne Ende. Nicht Besucher, sondern dunkel glänzende, bronzefarbene Plastiken. Sie sind Teil der Ausstellung „gegenklang“ der Bayreuther Künstlerin Harriet Schmid, die derzeit im ÖBG zu sehen ist.