Erst Softwareentwickler, dann Kinky-Party-Veranstalter – der Werdegang von Paul Engel aus Augsburg liest sich ungewöhnlich. Mehrere Jahre lang arbeitete er in der IT-Beratung, bevor er Büro gegen Club tauschte. „Ich fühlte mich zwischenmenschlich in der Branche nie wirklich angekommen“, sagt er. Seine Berufung fand der 37-Jährige erst, als er zum ersten Mal eine Kinky-Party organisierte, also ein sexpositives Event, auf dem Intimität bis zum Sex explizit erlaubt ist. Ein Gespräch über eine Szene, in der es um mehr als nur Sex geht, die kompromisslose Türsteher braucht und immer mehr im Mainstream ankommt.