Seit 77 Jahren steht der Name Puky für Qualität und ist mehr als nur eine Marke für Laufräder und Fahrräder. Das Wülfrather Unternehmen ist jeder Familie ein Begriff. Selbst gebraucht bleiben die Puky-Räder wertstabil. Als Puky 2023 erstmals auf dem Firmengelände an der Fortunastraße einen Werksverkauf durchführte, war die Resonanz überwältigend. Das Werk erlebte einen regelrechten Run von Familien, die ein Schnäppchen machen wollten. Und nun gibt es wieder Gelegenheit dazu.

Vom Laufrad bis zum Mountainbike

Nachdem ein zweiter Werksverkauf im Jubiläumsjahr 2024 auf eine eher verhaltene Resonanz stieß, hofft Betriebsleiter Matthias Burkhardt nun nach einer kleinen Pause bei der dritten Auflage wieder auf ein großes Interesse der Familien im Umkreis. Am 19. September von 9 bis 15 Uhr können Familien ein Angebot von Kinder- und Jugendfahrrädern (zum Beispiel Mountainbikes der Tochtermarke Eigthshot), Scootern, Laufrädern und vieles mehr auf dem Werksgelände an der Fortunastraße 11 finden.

Einzelstücke und B-Ware mit kleinen Schönheitsfehlern

Es handelt sich dabei um ausgewählte Einzelstücke, Restposten und B-Ware mit optischen Mängeln. „Das kann zum Beispiel ein kleiner Kratzer sein oder ein Farbfehler“, erklärt Burkhardt. Er betont, dass diese optischen Mängel aber keinerlei Auswirkungen auf die Qualität der Räder haben. „Alle Fahrzeuge wurden von unserem Qualitätsmanagement vorab geprüft“, so der Betriebsleiter.

Geprüfte Qualität zu stark reduzierten Preisen

Beim Werksverkauf bekommt man qualitativ hochwertige Räder zu einem guten Kurs, so Burkhardt weiter. Auf der eigenen Homepage wirbt Puky mit „immer mindestens 50 Prozent Rabatt auf den UVP-Preis“. Es können aber auch schon mal 60 Prozent sein, je nach Modell, ergänzt Burkhardt. Die reduzierten Preise sind auf die ausgestellten Produkte beschränkt und dort auch direkt zu finden. Sie gelten nur am Werksverkaufstag.

Kein Testparcours und nur Kartenzahlung möglich

Andres als bei der Werksverkauf-Premiere wird es dieses Mal keinen Testparcours geben – aus Platzgründen, wie Burkhardt erklärt. Im Fokus stehen Beratung und Verkauf. Und auch das hat Puky aus der Premiere gelernt: Um die Kassenschlangen besser zu steuern, wird es drei unterschiedliche Kassen geben, an denen nur mit Karte bezahlt werden kann. Eine Barzahlung ist nicht möglich.

Präsenz der Marke erhöhen

Der Werksverkauf ist für Puky aber nicht nur eine Gelegenheit, Fahrzeuge mit kleinen Schönheitsfehlern vor der Schrottpresse zu bewahren, sondern auch eine Möglichkeit, den Bekanntheitsfaktor der Marke auszubauen. So sei vielen vor der Premiere im Jahr 2023 gar nicht bewusst gewesen, dass Puky den Firmensitz in Wülfrath hat, erklärt Burkhardt. Das Unternehmen möchte die Präsenz bei den Menschen in der Region erhöhen. Intern will das Unternehmen nach dem dritten Werksverkauf Bilanz ziehen und prüfen, ob und wie es das Format künftig anbietet.