
Stand: 04.09.2026 17:33 Uhr
Wohnnebenkosten werden immer teurer. Das ergeben die aktuellen Zahlen des Bundes der Steuerzahler für 2026. Besonders stark steigen die Preise demnach in Hannover. Vor allem Abfallkosten fallen ins Gewicht.
In den vergangenen zehn Jahren sind in Hannover die Wohnnebenkosten um 39 Prozent gestiegen. In keiner anderen Landeshauptstadt gab es einen so hohen Anstieg. Besonders stark fällt die Abfallentsorgung ins Gewicht: Hannover ist seit 2016 die teuerste aller Landeshauptstädte. Im Jahr 2026 liegen die Gebühren bei 417 Euro, das sind 133 Euro mehr als im Schnitt aller Landeshauptstädte (284 Euro).
Wohnnebenkosten steigen 2026 bundesweit
Bundesweit sind die Wohnnebenkosten im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen: Demnach zahlt ein Drei-Personen-Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus pro Jahr 1.492 Euro. Hannover landet mit 1.583 Euro jährlich auf Platz fünf, wie aus dem jüngst veröffentlichten Bericht hervorgeht. Bremen belegt mit 1.509 Euro Platz sechs der teuersten Städte im bundesweiten Vergleich.
Bund der Steuerzahler: So setzt sich der Betrag zusammen
Der Bund der Steuerzahler hat in seiner Berechnung die Nebenkosten Trinkwasser, Schmutz- und Niederschlagswasser, Abfallentsorgung sowie den Rundfunkbeitrag als Wohnzusatzkosten zusammengefasst. Andere Nebenkosten wie zum Beispiel Heiz- und Warmwasserkosten sowie die Grundsteuer hat der Verband nicht einberechnet.

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