Finnland meldet Drohnen-Fund an Grenze zu Russland

Nach dem Fund einer Drohne untersucht Finnland eine mögliche Verletzung seines Hoheitsgebietes. Der finnische Grenzschutz teilte am Freitag mit, es solle geklärt werden, wo, wann und wie das Fluggerät die finnische Grenze überquert habe. Die Drohne war laut dem Verteidigungsministerium am Dienstag in Porvoo an der finnischen Südküste rund 50 Kilometer von der Hauptstadt Helsinki entfernt gefunden worden. Sie sei für Vermessungs- und Kartierungsarbeiten bestimmt gewesen, es habe keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestanden, so das Ministerium.

Der Fundort Porvoo liegt am Finnischen Meerbusen, rund 260 Kilometer Luftlinie westlich vom russischen Sankt Petersburg. Die Nato-Staaten Finnland und Norwegen hatten zuletzt den Ausbau russischer Militärstrukturen an der Grenze zu ihren Ländern gemeldet.

Russische Drohnen treffen Coca-Cola-Fabrik

Das russische Militär hat nach übereinstimmenden Medienberichten der Nachrichtenagentur Reuters und der Zeitung „Kyiv Independent“ bei einem Drohnenangriff eine Abfüllanlage von Coca-Cola in Browary nahe Kiew beschädigt. Das Unternehmen teilte mit, bei dem Angriff sei kein Werksangehöriger verletzt worden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte umgehend. „Coca-Cola ist für sie ein solcher Feind, dass sie es mit ihren Shahed-Drohnen in Brand gesetzt haben“, sagte er laut der Nachrichtenagentur Reuters in einer nächtlichen Videoansprache. Und weiter: „Das ist ein Angriff auf die USA.“

Rauchwolken über dem Coca-Cola-Werk bei Kiew: Selenskyj spricht von einem "Angriff auf die USA".Vergrößern des BildesRauchwolken über dem Coca-Cola-Werk bei Kiew: Selenskyj spricht von einem „Angriff auf die USA“. (Quelle: Valentyn Ogirenko/reuters)

Insgesamt wurden bei Angriffen in der Nacht zu Freitag in der Region Kiew nach ukrainischen Angaben mindestens 13 Menschen verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Das Militär von Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte zuletzt seine Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine verstärkt.

Russische Öleinnahmen auf niedrigsten Stand seit sechs Monaten

Im August 2026 sanken Russlands Einnahmen aus Ölverkäufen aufgrund fallender Exportpreise auf den niedrigsten Stand seit sechs Monaten, berichtet die amerikanische Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag.

Laut Bloombergs Berechnungen, die auf aktuellen Daten des russischen Finanzministeriums basieren, beliefen sich die Nettoeinnahmen des Haushalts aus der Ölförderung auf 326,2 Milliarden Rubel (3,76 Milliarden US-Dollar). Das waren etwa 22 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2025 und der niedrigste Stand seit Februar 2026.

Öldepot in Sotschi in Brand

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein Öldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilen die russischen Behörden der Region Krasnodar über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

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