Wie verändert Künstliche Intelligenz den Berufsalltag? Welche Fähigkeiten werden künftig gebraucht? Und warum entscheiden sich Menschen für den einen und gegen einen anderen Weg? Unter anderem diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen DVAG-Zukunftstag in der Braunschweiger Volkswagen Halle. Und das Interesse war groß: Bereits im Vorfeld wurden rund 1.100 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Durch das Programm führte TV-Moderator Matthias Killing.

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Nicht nur schneller, sondern anders
Den fachlichen Auftakt machte Prof. Dr. Maximilian Lude. Der Professor für Innovation und Strategie beschäftigt sich damit, wie technologische Entwicklungen Unternehmen und Gesellschaft verändern. Seine zentrale These in Braunschweig: Beim Einsatz von KI gehe es nicht allein um schnellere Abläufe. Richtig eingesetzt könne die Technologie vor allem Zeit freischaufeln. Zeit, die dann wieder für den direkten Austausch mit Kunden, Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stehe.
Es wird zunehmend wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen, denn Antworten liefert die KI.
Prof. Dr. Maximilian Lude, Professor für Innovation & Strategie Tomorrow University of Applied Sciences
Kritisches Denken, die Fähigkeit, Probleme richtig einzuordnen, und die Bereitschaft, immer wieder Neues zu lernen, gewännen deshalb weiter an Bedeutung, so Lude.

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Was ein langes Leben mit dem Beruf zu tun hat
Einen anderen Blickwinkel brachte Maks Giordano auf die Bühne. Der Experte widmete sich dem Thema „Longevity“ – also jenen Faktoren, die zu einem langen und gesunden Leben beitragen können. Neben Ernährung, Bewegung, Schlaf und sozialen Beziehungen rückte er dabei auch einen Punkt in den Fokus, der in solchen Debatten häufig fehlt: die Bedeutung einer beruflichen Aufgabe, die als erfüllend empfunden wird.
Warum Beratung ein Gesicht braucht
Dass die digitale Transformation den persönlichen Kontakt nicht zwangsläufig ersetzt, war der rote Faden des zweiten Programmteils. Vermögensberaterinnen und Vermögensberater aus der Region sowie anderen Teilen Deutschlands berichteten von ihrem Arbeitsalltag und davon, wie sich ihr Beruf durch die Digitalisierung verändert hat.

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Denn die wachsende Informationsfülle macht finanzielle Entscheidungen nicht einfacher – im Gegenteil. Für den Braunschweiger Vermögensberater Sascha Rabe ist genau das der Grund, warum er seinen Beruf für zukunftsfähig hält: „Menschen brauchen bei finanziellen Entscheidungen auch in Zukunft einen persönlichen Ansprechpartner.“ Geschätzt werde zudem die Kombination aus Eigenverantwortung und Rückhalt: „Früh Verantwortung übernehmen, eigene Erfahrungen sammeln und sich gleichzeitig Schritt für Schritt weiterentwickeln.“
Ähnlich argumentierte Andreas Holzhausen: „Finanzielle Entscheidungen werden immer komplexer. Deshalb wird der Bedarf an kompetenter, persönlicher Beratung auch in Zukunft hoch bleiben.“ Gerade für junge Menschen liege darin eine Chance, unternehmerisch zu handeln und andere bei wichtigen Lebensentscheidungen zu begleiten.
Viele Wege führen in den Beruf
Ein beruflicher Hintergrund in der Finanzbranche ist dafür keine Voraussetzung, wie Vermögensberaterin Antje Knifka schilderte: „Alle haben die gleichen Chancen, ob als Finanzprofi aus der Branche oder als Quereinsteiger, der den Beruf neu lernt.“ Branchenkenner könnten auf ihrer Erfahrung aufbauen, Quereinsteiger würden mit praxisnahen Programmen Schritt für Schritt vorbereitet.

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Das Unternehmen unterscheidet vier Einstiegswege: den Start im Nebenberuf, den Quereinstieg, den Einstieg als Branchenkenner sowie den Weg direkt nach Schule oder Studium, etwa über eine Ausbildung oder ein duales Studium. Begleitet wird jeder Einstieg von einem persönlichen Karrierecoach. Nach Unternehmensangaben fließen jährlich mehr als 90 Millionen Euro in Aus- und Weiterbildung.
Mut, Ausdauer, eigener Weg
Den Abschluss übernahm Jens „Knossi“ Knossalla. Der Entertainer und Creator hatte den Beruf des Vermögensberaters einst während eines Praktikums kennengelernt und berichtete in Braunschweig auch von seinen Erfahrungen als Kunde. Seine Botschaft an das Publikum: Wer seinen eigenen Weg gehen wolle, brauche Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, Ziele konsequent zu verfolgen.

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Auch abseits der Bühne blieb es lebhaft. In den Pausen kamen Gäste mit den Beraterinnen und Beratern ins Gespräch und stellten Fragen zum Berufsalltag. Der Andrang zeigte vor allem eines: Gerade junge Menschen aus Braunschweig und der Region wollen ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten und herausfinden, welcher Weg zu ihnen passt.
Alle wichtigen Informationen zu den individuellen Karrierechancen bei der DVAG gibt es hier.

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Über die Deutsche Vermögensberatung Gruppe
Rund 8 Millionen Kunden setzen bei den Themen Absicherung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau auf die Kompetenz und Erfahrung der Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe. Die Finanzcoaches helfen ihren Kunden, das Beste aus ihren Finanzen zu machen. Getreu dem Leitsatz „Früher an Später denken“ bieten sie in 5.200 Direktionen und Geschäftsstellen seit 50 Jahren eine branchenübergreifende und individuelle Beratung. Das Familienunternehmen ist Deutschlands größte eigenständige Allfinanzberatung.