– Abgeordneter Artur Auernhammer, der auch für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zuständig ist, und Ralph Edelhäußer aus dem Landkreis Roth besuchten die Bundespolizei in Nürnberg und dringen auf regelmäßige Übungen für größere Schadenslagen.
Sicherheit zeigt sich nicht nur im täglichen Einsatz, sondern vor allem dann, wenn eine Lage plötzlich eskaliert. Wie gut Behörden in solchen Situationen zusammenspielen, entscheidet sich auch in der Vorbereitung. Darüber haben sich die mittelfränkischen Bundestagsabgeordneten der CSU, Artur Auernhammer, Ralph Edelhäußer und Tobias Winkler, bei einem Besuch der Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Dienststellenleiterin Helen Townson ausgetauscht. Darüber berichtet Auernhammers Abgeordnetenbüro.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg gehört zu den drei größten Bundespolizeiinspektionen in Deutschland. Das Einsatzgebiet ist enorm, denn die Dienststelle ist mit ihren Revieren in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt für rund 1823 Streckenkilometer und 309 Bahnhöfe und Haltepunkte zuständig. Das entspricht einem Gebiet von etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns und reicht von Mittelfranken über Nordschwaben und das nördliche Oberbayern bis in den Landkreis Forchheim nach Oberfranken. Entsprechend vielfältig sind die Aufgaben der Einsatzkräfte: Von Gewalt- und Sexualdelikten über Diebstähle bis hin zu Sachbeschädigungen reicht das tägliche Einsatzgeschehen. Im Gespräch ging es deshalb auch um die aktuelle Sicherheitslage und die konkreten Herausforderungen, vor denen die Bundespolizei vor Ort steht.
Gemeinsame Übungen sollen Abläufe für besondere Lagen festigen
Ein zentrales Anliegen des Austauschs war die Einbindung der Bundespolizei in gemeinsame Übungen. Denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Gerade bei größeren Schadenslagen ist es entscheidend, dass Polizei, Katastrophenschutz und weitere Sicherheitsbehörden ihre Zuständigkeiten kennen und ihre Abläufe regelmäßig miteinander erproben. Wie wichtig diese Zusammenarbeit ist, zeigt auch die gute Kooperation mit der Katastrophenschutzbehörde der Stadt Nürnberg. Szenarien wie ein länger andauernder Stromausfall stellen Behörden vor besondere Herausforderungen. Übungen wie „BlackNoris2026“ schaffen die Möglichkeit, solche Lagen realitätsnah durchzuspielen, Erfahrungen zu sammeln und mögliche Schwachstellen zu erkennen – bevor es im Ernstfall darauf ankommt.
Die drei Abgeordneten betonten unisono: „Eine starke Sicherheitsarchitektur braucht gut ausgestattete Einsatzkräfte und vor allem eine funktionierende Zusammenarbeit. Übungen sind deshalb kein Selbstzweck: Sie helfen, im Ernstfall schnell, abgestimmt und entschlossen zu handeln.“
Tägliche Arbeit trägt wesentlich zur Sicherheit in der Region bei
Der Besuch machte deutlich: Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg trägt mit ihrer täglichen Arbeit wesentlich zur Sicherheit in der Region bei. Gleichzeitig gilt es, die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch auf außergewöhnliche Krisensituationen vorbereitet zu sein.