Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Karlsruhe gegenüber der Redaktion bestätigte, ereignete sich der Unfall am gestrigen Freitagabend, 4. September 2026, gegen 19.30 Uhr auf der L571 bei Walzbachtal im Landkreis Karlsruhe.

Zum Unfallhergang wurde bekannt, dass ein 63 Jahre alter Fahrer mit seinem Audi Q3 von Königsbach-Stein kommend in Richtung Walzbachtal-Wössingen unterwegs war. Auf Höhe der Abzweigung zum Hundeverein wollte dieser schließlich nach links abbiegen, wobei er einen 34-jährigen ihm entgegenkommenden Motorradfahrer übersehen hatte.

Volvo erfasst Unfallopfer frontal

Der Motorradfahrer setzte offenbar noch zu einem Ausweichmanöver an, konnte eine Kollision mit der Beifahrerseite des Audi allerdings nicht mehr verhindern. Im Anschluss krachte der Motorradfahrer noch mit einem ebenfalls in Richtung Wössingen fahrenden Volvo zusammen und wurde von diesem frontal erfasst. 

Für das Unfallopfer kam leider jede Hilfe zu spät, denn er war noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Unfallverursacher sowie der 30-jährige Volvo-Fahrer und dessen 35-jährige schwangere Mitfahrerin kamen hingegen mit dem Schrecken davon.

Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich

Die L571 musste zur Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Ein Gutachter wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro. Nach Bergung der Unfallfahrzeuge konnte die Strecke gegen 0.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Kettenreaktion mit mehreren Verletzten auf A5

Bereits am Freitagmittag war es gegen 13 Uhr auf der A5 zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd auf Höhe von Ettlingen Bruchhausen zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren zwei Autos und ein Lkw auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs.

Die Polizei schilderte den Unfallhergang wie folgt: Der 49-jährige Pkw-Lenker des vorausfahrenden Mercedes musste verkehrsbedingt abbremsen. Die 21-jährige Pkw-Führerin des dahinterfahrenden Ford erkannte dies nicht und fuhr auf den Mercedes auf. Dieser wurde dadurch in die Mittelleitplanke gedrückt. Der Ford kollidierte anschließend mit dem nachfolgenden Lkw.

Fünf teils Schwerverletzte

Der 27-jährige Lkw-Fahrer sowie die Unfallverursacherin blieben unversehrt. Insgesamt wurden fünf Pkw-Insassen im Alter zwischen 6 und 49 Jahren verletzt, darunter ein 12-Jähriger und ein 20-Jähriger schwer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich derzeit auf etwa 40.000 Euro. Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen sowie eine Staubildung von bis zu 7 Kilometern Länge waren die Folge.