Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.

50 Jahre Leopardenspur. Manche Erinnerungen verblassen – zumindest auf Fotopapier. Als der damals 13-jährige Gerhard Spang am 10. September 1976 auf den Augsburger Plärrer ging, hatte er seine Kamera dabei. Der begeisterte Fahrgeschäft-Fan wollte seine Fotosammlung um die damals neue Leopardenspur erweitern.

Das Fahrprinzip war zwar schon bekannt, doch der außergewöhnliche Name und die farbenprächtige Gestaltung machten das Karussell zu etwas Besonderem, wie der Augsburger uns heute schreibt. Wie rasant es dort zuging, lässt das Bild leider nur erahnen. Dafür hält es einen Moment fest, der nun 50 Jahre zurückliegt. Danke für die Einsendung! Beim diesjährigen Herbstplärrer ist das Karussell noch bis zum 13. September zu erleben.

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Der Schlankere rutscht nach. Bleiben wir bei der Leopardenspur. Nicht nur, dass fast jeder Augsburger eine Erinnerung daran hat, jeder weiß auch, wie die Sitzordnung gehört – eigentlich: Am Rand sitzt der, dem man gerne näherrücken möchte. Am Rand sitzt aber auch der, der etwas gewichtiger ist als der andere. „Bei uns war es genau andersherum: Ich saß innen und mein deutlich leichterer Kumpel außen“, erinnert sich Leser Tobias Steinle. Durch die Geschwindigkeit wurde er so stark nach außen gedrückt, dass er irgendwann keine Chance mehr hatte, sich wieder nach innen zu ziehen. „So habe ich meinen Kumpel gefühlt zehn Minuten lang an die Außenwand gedrückt und ordentlich zerquetscht. Ich konnte mich wirklich nicht mehr zusammenreißen vor Lachen.“ Er und sein Kumpel, sagt Steinle, können bis heute darüber lachen. Ob sie allerdings noch zusammen Leopardenspur fahren, hat er uns nicht verraten …

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Auf einem Plakat an der Wertachbrücke in Oberhausen wird Unzufriedenheit mit der Politik ausgedrückt.

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Auf einem Plakat an der Wertachbrücke in Oberhausen wird Unzufriedenheit mit der Politik ausgedrückt.
Foto: Ina Marks

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Auf einem Plakat an der Wertachbrücke in Oberhausen wird Unzufriedenheit mit der Politik ausgedrückt.
Foto: Ina Marks

Transparente Kritik. Unzufrieden mit der Politik scheinen diejenigen zu sein, die dieses Plakat an der Wertach aufgehängt haben. „Von fleißigen wird € verlangt der faule kriegt es in die Hand“, steht in knallroter Schrift darauf zu lesen. Der Ort des wilden Plakats ist vielleicht nicht zufällig gewählt. Das Transparent ist in Oberhausen unterhalb der Wertachbrücke an einem Fußweg angebracht. Augenzeugen berichten immer wieder, dass in diesem Bereich Drogen konsumiert werden oder auch gedealt wird. Der neue Süchtigentreff in St. Johannes befindet sich in der Nähe. Ein Zusammenhang zwischen dem plakativen Vorwurf und der aktuellen Situation dort liegt nahe.