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Uns auf Google folgenZusammen in München: Diego Pooth und seine große Liebe Louisa Büscher.Zusammen in München: Diego Pooth und Louisa Büscher. © Charlet Agency/Rechsteiner

Ich will kein Geld mehr von Mama Verona Pooth: Pooth-Sohn Diego (22) studiert gerade noch und möchte bald Unternehmer werden.

München – Rot und Weiß, wohin man blickt: Das Bergson vor den Toren Münchens erstrahlte kürzlich in den Coca-Cola-Farben. Der Getränke-Gigant feierte seine neue Partnerschaft mit der Bundesliga – zehn Jahre nach der letzten gemeinsamen Saison.

Sohn von Verona Pooth in München

Mit viel Prominenz. Mittendrin: Diego Pooth (22), der Sohn von Werbe-Ikone Verona Pooth (58) und Unternehmer Franjo Pooth (57). Gemeinsam mit seiner Freundin Louisa Büscher ist er gerade nach Meerbusch, ins Rheinland, gezogen. Nicht zurück ins Elternhaus, sondern in eine gemeinsame Wohnung.

„Wir haben uns noch mal umgeguckt, weil unser Mietvertrag in Berlin ausgelaufen ist“, erzählt Diego Pooth. Da sein letztes Semester inzwischen weitgehend online möglich ist und Louisa für den in Nordrhein-Westfalen ansässigen Strumpfhersteller Falke im Brand Management arbeitet, habe sich der Umzug angeboten. „Wir haben eine super Wohnung in Meerbusch gefunden und haben uns dazu entschieden, wieder in unsere Heimat zurückzukehren – zusammen.“

Auffällig an diesem Abend: Diego tritt angenehm unprätentiös auf, höflich und aufmerksam, ohne jede Spur von Allüren. Immer wieder bezieht er auch Louisa ins Gespräch ein. Sie steht ebenso selbstverständlich wie zurückhaltend an seiner Seite und wirkt dabei wie eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht.

Im Alltag ein Team

Auch beruflich haben die beiden ihre eigenen Schwerpunkte. Diego studiert Produktmanagement, während Louisa bereits im Berufsleben steht. Von ihren unterschiedlichen Erfahrungen profitieren beide: „Da tauschen wir uns schon aus“, erzählt Louisa. Früher habe sie ihm bei Präsentationen oder Studienarbeiten geholfen.

Auch im Alltag sind die beiden ein Team. Sie kochen meist selbst und wechseln sich ab. Beim Thema Ordnung gibt es allerdings kleine Unterschiede. „Louisa hat einen Sauberkeits-Tick“, sagt Diego Pooth und lacht. Wenn er ein Glas Wasser abstelle und kurz darauf wiederkomme, sei es manchmal schon verschwunden. Diego Pooth lebte drei Jahre lang in den USA, spielte dort Golf und trainierte täglich bis zu sieben Stunden. Eine Profikarriere war damals sein Ziel. Irgendwann aber kam die Erkenntnis: Der Weg an die Spitze ist lang – und keineswegs garantiert. „Ich hatte keine Lust, meine Eltern nach Geld zu fragen“, erzählt er. Also ging es zurück nach Deutschland, zum Studium.

Heute hat Diego Pooth einen anderen großen Plan: Unternehmertum. Er arbeitet weiterhin an der Idee für ein Unternehmen mit Nahrungsergänzungsmitteln. Der Markt sei allerdings inzwischen „so voll mit allem“, weshalb er sich genau überlegen müsse, ob der Zeitpunkt richtig sei. Aufgeben möchte er die Idee nicht. „An sich bin ich daran immer noch sehr, sehr interessiert und Unternehmer sein ist genau das, was ich machen will.“

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Von Vater Franjo gelernt, hart zu arbeiten

Von seinem Vater Franjo habe er dafür gelernt, hart zu arbeiten. Von beiden Eltern habe er außerdem mitgenommen, bei der Sache zu bleiben und sich nicht so leicht abbringen zu lassen. Auch wenn die Familie inzwischen räumlich voneinander getrennt lebt, ist sie eng miteinander verbunden. Mutter Verona wohnt mit dem jüngeren Sohn Rocco in Dubai. Eine WhatsApp-Gruppe gibt es natürlich. Doch die Entfernung sei für ihn kein großes Problem. Durch seine drei Jahre in den USA habe er sich daran gewöhnt. „Auch wenn wir dann verstreut sind, fühlt es sich so an, als ob wir alle zusammen sind.“

Seine Mutter arbeite außerdem weiterhin häufig in Deutschland. Einen Besuch bei Verona und Rocco in Dubai haben Diego und Louisa fest eingeplant. Nach dem Event im Bergson geht es für die beiden direkt weiter in den Urlaub nach Mallorca. Wann sie wieder nach München kommen, steht dagegen noch nicht fest. Im vergangenen Jahr waren Diego und Louisa erstmals gemeinsam auf dem Oktoberfest. Ob es dieses Jahr wieder auf die Wiesn geht? „Wir wissen noch nicht, ob wir kommen“, sagt Diego Pooth. Vielleicht gehe er mit Freunden hin – entschieden werde spontan.