Apple arbeitet derzeit aktiv an der zweiten Generation des MacBook Neo. Apples Einsteiger-Notebook, das im Frühjahr 2026 erstmals auf den Markt gekommen war, soll bereits 2027 ein Nachfolgemodell erhalten, möglicherweise im März. Laut Angaben des üblicherweise gut informierten Bloomberg-Reporters Mark Gurman plant Apple dabei mindestens drei größere Neuerungen. Eine wichtige Frage bleibt bislang allerdings unbeantwortet: die des geplanten Preises. Apple hatte das günstigste Neo für knapp 700 Euro eingeführt, bereits im Juni im Rahmen einer allgemeinen Preiserhöhung aber auf 800 Euro erhöht. Im Handel wird der Preis allerdings glücklicherweise auch jetzt noch unterboten.
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Chip, Speicher, Farbe
Apples zentrale Neuerung beim MacBook Neo soll der Wechsel des Hauptprozessors sein. Statt des A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro von 2025 steigt Apple auf den A19 Pro aus dem iPhone 17 Pro um. Zwar dürfte sich die Kernzahl nicht ändern, doch sind diese schneller.
Von zentraler Bedeutung ist aber der mitgelieferte RAM: Während der A18 Pro standardmäßig mit nur 8 GByte LPDDR5X-Speicher ausgerüstet ist, kommt der A19 Pro stets mit 12 GByte. Die zusätzlichen 4 GByte sind im täglichen Betrieb hilfreich, weil es dann zu weniger Auslagerung auf die (wenn auch schnelle) SSD kommt. Auch KI-Workloads profitieren.
Farbfragen und weitere neue Macs
Die dritte Neuerung beim MacBook Neo 2 – die tatsächliche Produktbezeichnung der zweiten Generation ist noch unbekannt – dürften neue Farben sein. Das hätte den Vorteil, dass sich die Jahrgänge unterscheiden lassen. Und: Aufgrund der jungen Zielgruppe des Neo als Schul- und Studiumsmaschine könnten neue Einfärbungen die Kundschaft auch zu Neukauf anlocken, wenn sie „ihre“ Farbe gefunden haben. Schon jetzt ist das MacBook Neo der mit Abstand bunteste Mac: Apple verkauft ihn neben einem Standardsilberton auch in Rosa, Zitrus und Indigo.
Gurman erwartet noch vor dem neuen Neo neue iMacs mit M6 und ein MacBook Pro mit 14 Zoll und M6 – neben dem neuen MacBook Ultra mit Touchscreen. Im Laufe des kommenden Jahres soll Apple auch das MacBook Air auf den M6 umstellen.
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(bsc)
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