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„Ui, Ui. Yes. Dortmund. Ich freue mich natürlich, wieder in Dortmund zu spielen. Aber wir hätten es auch gern ein paar Runden nach hinten schieben können…“, lächelte Niclas Füllkrug (33) nach Werders Heimsieg gegen Leipzig mit Blick auf die Pokal-Auslosung etwas gequält.
Werders und sein eigener Auftritt beim furiosen Bremer 3:1 gegen den Champions-League-Klub ließen dagegen alle Bremer Fans im Weserstadion breit grinsen. Im ersten Heimspiel nach seiner Rückkehr erzielte er mit dem 2:0 prompt sein erstes Tor per Kopf. Und das vor den Fans in der Ostkurve.
Füllkrug: „Es war emotional, ein besonderes und wahnsinnig schönes Tor. Ich habe gespürt, dass es deutlicher emotionaler ist als woanders. Es sollte so sein. Ich wusste, dass ich treffe. Ein schönes Gefühl. Verrückt!“
Emotionales Comeback-Tor von Füllkrug
Eine präzise Ecke von Marco Grüll landete im Rückraum des Sechzehners. Dort stand Füllkrug und köpfte den Ball präzise ins Eck. Eine Eckenvariante von Co-Trainer und Kumpel Christian Groß.
„Grosso hat das rausgearbeitet. Der Ball sollte genau da hinkommen“, bestätigt Füllkrug, der in seinem ersten Heimspiel seit dem 18. August 2023 (0:4 gegen Bayern) Torjägerqualitäten bewies. Eine Woche zuvor hatte er beim 1:4 in Freiburg noch Anlaufprobleme gezeigt. Diesmal war er fast wieder der Alte und stolz auf die Mannschaftsleistung, die wohl niemand Werder zugetraut hätte.
Füllkrug: „Wir haben es als Mannschaft verdient. Es sollte so sein. Wir haben gezeigt, dass wir mit großem Willen und Energie Widerstände brechen können. Es gibt keinen Spieler, der kein gutes Spiel gemacht hat.“
Ein Sieg nach herausragender Mannschaftsleistung. Der bringt erst mal Ruhe in den Klub – und macht Füllkrug Bock auf mehr Tore in seinem Wohnzimmer Weserstadion. Der Nationalspieler begeistert: „Ich habe das Gefühl, dass hier wirklich jeder für Werder ist und sich unglaublich freut.“