„Das Thema ist mir sehr wichtig“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Denn das Erscheinungsbild unserer Stadt hat direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger. Wenn sie ihr Umfeld als ordentlich und sauber empfinden, wirkt sich das nicht nur positiv auf die subjektive Wahrnehmung aus – auch das Sicherheitsgefühlt steigt. Daher habe ich mich sehr dafür eingesetzt, die Bußgelder zu erhöhen. Das soll dazu beitragen, dass unsere Stadt noch lebenswerter wird.“
Bußgelder können bis zu 1.000 Euro betragen
Das sind die neuen Bußgelder in Wuppertal:
- „Belästigung der Allgemeinheit“: verdoppelt auf 150 bis 200 Euro
- Urinieren: 150 statt wie bisher 75 Euro
- Alkohol auf Spielflächen: 55 bis 150 Euro
- Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt: 250 statt wie bisher 100 Euro
- Beschädigung von Grünanlagen: 250 statt 75 Euro
Zudem gilt: Die Bußgelder der Straßenordnung sind Sockelbeträge. Das bedeutet, dass damit ein Grundtatbestand geahndet werden kann. Je nach Schwere des Verstoßes können die Bußgelder auf bis zu 1.000 Euro erhöht werden. »red«