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Schon nach zwei Spieltagen ist die Stimmung bei der Borussia aus Mönchengladbach so richtig geladen.
Nach der 0:3-Pleite in Leipzig verpasst Borussia Mönchengladbach gegen „Wunderdorf“ SV Elversberg (gewann sein erstes Bundesliga-Spiel 3:2 gegen Leverkusen) die Wiedergutmachung, verliert trotz einer 3:1-Führung mit 3:4 (2:1). Zwei Spiele, zwei Niederlagen für die „Fohlen“ – dabei sollte es in dieser Saison doch so viel besser laufen. Aber gegen Elversberg wirft sich Gladbach selbst aus der Bahn.

TKleindienstgelang gegen Elversberg nicht sein ersehnter 1. Bundesliga-Treffer
Foto: picture alliance/BEAUTIFUL SPORTS
So ist der Verein vom Niederrhein wieder da angekommen, wo er in der letzten Saison schon viel zu lange war.
Kein Wunder, dass Kapitän und Nationalspieler Tim Kleindienst (31/sechs Länderspiele, vier Tore) nach der Partie mächtig angefressen ist von der Leistung seines Teams. Am ZDF-Mikro motzt Kleindienst in Richtung seiner Mitspieler: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält, und keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich Wurscht, was sie machen.“
Klare Worte vom Fohlen-Anführer, der gegen Elversberg selber eine ordentliche Leistung (BILD-Note 3) zeigte, aber weiter ohne eigenen Treffer bleibt. Allerdings kämpft sich Kleindienst noch von seiner schweren Knieverletzung zurück, die ihn in der vergangenen Saison komplett außer Gefecht setzte. Erst am letzten Spieltag feierte er sein Comeback, verpasste deshalb aber auch die WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Nun also der Neustart, der für Gladbach und den Kapitän sofort zur Krise wird. Nach zwei Pleiten in Leipzig (0:3) und gegen Elversberg geht es für die Borussen als nächstes zu Angstgegner Freiburg, der richtig heiß ist (fünf Spiele in fünf Pflichtspielen), es droht der nächste Rückschlag. Vor der Länderspielpause gibt es dann gegen Mainz die Chance auf die Heim-Wiedergutmachung.