Wer Veränderungen will, kann sich entweder lange und breit darüber beschweren – oder einfach selbst anpacken. Karin Eickholz und Lara Vogt haben sich fürs Machen entschieden. Denn der Kinderspielplatz „Zum Lohbusch“ am Dönberg ist in einem traurigen Zustand: Der Bolzplatz hat sich inzwischen „zu einem wahren Dschungel“ verwandelt und ist bereits seit Jahren geschlossen, nachdem es zuvor Beschwerden über zu viel Lärm gegeben hatte. Verblieben sind eine defekte Tischtennisplatte und eine alte Schaukel, deren Fallschutzmatten von dickem Moos bewachsen sind. „Eigentlich sind es auch eher Stolperfallen“, erzählt Karin Eickholz. Die verwitterte Federwippe, die das traurige, übrig gebliebene Spielgerät ergänzte, ist mittlerweile abgebaut.