Alemannia gegen Ingolstadt
Kapitän fällt weiter aus – Neuzugang könnte direkt starten
04.09.2026Lesedauer: 2 Min.
Jonas Oehmichen (Archivbild): In der Rückrunde war er bereits ausgeliehen, jetzt wurde er fest verpflichtet. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/J. Derondeau)
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Nach der enttäuschenden Heimpleite gegen Meppen gastiert Aachen am Freitag beim FC Ingolstadt. Jonas Oehmichen steht vor seinem ersten Einsatz nach seiner Rückkehr.
Das hatten die Fans der Alemannia lange nicht mehr erlebt: Zum ersten Mal seit dem 1:2 gegen den SV Waldhof Mannheim am 1. März mussten sich die Schwarz-Gelben am vergangenen Samstag in einem Pflichtspiel geschlagen geben. Das deutliche 0:3 gegen den Aufsteiger SV Meppen war nach einer schwachen Leistung auch in der Höhe verdient.
Am Freitag wollen die ambitionierten Aachener wieder zurück in die Erfolgsspur. Um 19 Uhr tritt die Mannschaft beim FC Ingolstadt an. Mit vier Punkten liegt die Alemannia vor dem Spiel einen Punkt hinter den Schanzern. Diese sind bislang noch ungeschlagen – zwei Unentschieden und ein Sieg stehen für Ingolstadt zu Buche.
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Wie im Heimspiel gegen Meppen muss die Alemannia erneut auf ihren Kapitän Mika Hanraths verzichten. Der Innenverteidiger hat seit dem Auswärtsspiel bei Fortuna Köln Probleme an der Wade. Auch Außenbahnspieler Fabio Torsiello ist nach seiner erlittenen Verletzung im Auftaktspiel gegen den SC Verl noch nicht fit. Innenverteidiger Marius Wegmann fällt zudem noch wochenlang mit einem Unterarmbruch aus.
„Die Chancen stehen gut“: Oehmichen in der Startelf?
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet Trainer Mersad Selimbegović Details zur möglichen Aufstellung. Demnach werde Mehdi Loune nach seiner Gelb-Rot-Sperre „auf jeden Fall“ wieder in der Startelf stehen.
Neben ihm könnte im zentralen Mittelfeld erstmals wieder Jonas Oehmichen auflaufen. „Er ist eine Alternative“, sagte Selimbegović. „Die Chancen stehen gut, dass er spielt“. Der 22-Jährige war erst am Deadline Day am Dienstag für kolportierte 500.000 Euro von Zweitligist Dynamo Dresden an den Tivoli gewechselt. In der Rückrunde hatte er als Leihspieler am Tivoli bereits überzeugt.
Zu viel wolle er aber nicht über die Aufstellung verraten, sagte Selimbegović. Theoretisch könne er nach der Leistung gegen Meppen alle elf Startelfspieler auswechseln. Viele Spieler seien deutlich unter Form gewesen. „Gegen so einen Gegner reicht das dann nicht“, so der Trainer.
