BVB-Spielerin Alexandra Popp jubelt.


BVB-Matchwinnerin: Alexandra Popp. © dpa

4 Min Lesezeit

Eine halbe Stunde lang taten sich die Borussinnen sehr schwer gegen die Gäste aus Münster – bis Popp zuschlug: Erst bekam sie im Strafraum einen Meter Raum, was genügte, um nach einer schnellen Drehung mit einem satten Abschluss das 1:0 zu erzielen (33.).

Noch in der Jubelrunde schworen sich die Borussinnen ein, konsequenter zu spielen. So wie in der 41. Minute: Flanke von rechts, Popp per Direktabnahme unter die Latte, 2:0. Das 3:0 nach einer guten Stunde – Popp mit links oben links in den Winkel – bedeutete die Entscheidung in einer einseitigen Partie und den dritten Sieg im dritten Spiel.

Am Mittwoch geht es für die BVB-Frauen in der ersten Runde des Westfalenpokals weiter. Gegner ist um 19 Uhr in der Roten Erde der Ligakonkurrent und aktuelle Tabellenführer 1. FFC Recklinghausen. Einen Livestream gibt es bei den Ruhr Nachrichten.

BVB: van der Laan – Steenwijk (58. Meißner), Kempe, Schmidt, Vogel (63. Ostermeier) – Walkling, Ito – Enderle (73. Scholz), Leubner, Günnewig (63. Schumacher) – Popp (73. Maier)

Tore: 1:0 Popp (33.), 2:0 Popp (41.), 3:0 Popp (63.)

Zuschauer: 3339

06. September, 17.20 Uhr: Popp-Show hält BVB-Frauen auf Kurs

Da hielt es viele der 3339 BVB-Fans nicht mehr auf den Sitzbänken im Stadion Rote Erde, als nach 72 gespielten Minuten die Kapitänin vom Platz ging und sich winkend verabschiedete. Stehende Ovationen für Alexandra Popp, die beim zähen 3:0 gegen Wacker Mecklenbeck mit ihrem Dreierpack den Unterschied machte.

„Wenn man drei Tore schießt, macht es natürlich Spaß“, sagte Popp, „aber insgesamt haben wir uns etwas schwer getan.“ Etwas „fahrig“ beschrieb auch Trainer Marcus Högner die Partie. Verlass war vor dem Tor auf die Kapitänin. Popp: „Salopp gesagt: Dafür bin ich da!“

05. September, 18.07 Uhr: BVB im DFB-Pokal gegen Werder Bremen

Borussia Dortmund trifft in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Signal Iduna Park auf Werder Bremen – das ergab das Auslosung am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum. Die Partien werden am 27. und 28. Oktober ausgetragen. Die genauen Ansetzungen wird der Deutsche Fußball Bund in den kommenden Tagen bekanntgegeben. Alle Partien auf einen Blick:

SG Sonnenhof Großaspach – FC Augsburg

SSV Jeddeloh II – Hertha BSC

Rot-Weiss Essen – RB Leipzig

1. FC Köln – Union Berlin

Dynamo Dresden – FC Schalke 04

Borussia Dortmund – Werder Bremen

VfL Bochum – FSV Mainz 05

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt

Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC

Holstein Kiel – TSG Hoffenheim

Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg

Hannover 96 – 1. FC Kaiserslautern

SC Paderborn – VfB Stuttgart

SC Freiburg – VfL Wolfsburg

SV Elversberg – Darmstadt 98

FC Bayern München – 1. FC Magdeburg

05. September, 17.23 Uhr: BVB-U23 torlos gegen Gladbach

Borussia Dortmunds U23 bleibt weiter ungeschlagen. Der BVB holte am Samstag zum Ende der Englischen Woche einen Punkt bei Borussia Mönchengladbachs U23. Beim bisherigen Tabellenzweiten gab es ein torloses Unentschieden. „Dass es 0:0 ausgegangen ist, ist angesichts der vielen Chancen beider Teams komisch. Es wäre mehr drin gewesen“, befand BVB-Trainer Daniel Rios.

Die Schwarzgelben stellten die Fohlen mit ihrem hohen Pressing von Beginn an vor Probleme. Finn Fuchs (14.) per Distanzschuss und Kevin Mutove (15.) mit einem Versuch aus spitzem Winkel setzten erste Akzente. Gladbachs erster gefährlicher Vorstoß führte dagegen gleich zum Erfolg. Einen Kopfball von Iaia Danfa wehrte Silas Ostrzinski noch ab, doch den Abpraller schob Josiah Uwakhonye (37.) zur vermeintlichen Führung ein – stand dabei jedoch im Abseits. Im Gegenzug scheiterte Mutove.

Nach Wiederanpfiff gab zunächst Gladbach den Ton an, blieb aber ebenfalls glücklos. In der Schlussphase fehlte Dortmund wieder das Fortune. Malik Hodroj (83.) setzte den Ball über den Kasten, Tim Degener scheiterte am Torhüter (88.), ein Schuss von Arne Wessels wurde abgefälscht (89.). „Ich weiß nicht, ob es an der Englischen Woche lag, aber uns hat die Genauigkeit gefehlt“, konstatierte Rios. Weiter geht‘s am 13. September (14 Uhr) beim SV Rödinghausen.

05. September, 14.30 Uhr: BVB-U19 mit Kantersieg gegen Essen

Was die nackten Zahlen angeht, war es eine gelungene Generalprobe für die BVB-U19 vor dem ersten Youth-League-Spiel am Dienstag gegen Villarreal. Das Zustandekommen des 5:1-Kantersiegs gegen RW Essen gestaltete sich aber weitaus weniger souverän, als es das Resultat vermuten ließ. „Das Ergebnis gibt den Jungs ein falsches Feedback“, meinte Felix Hirschnagl.

Der BVB-Trainer sah einen durchwachsenen Auftritt seiner Elf, die sich viele Ballverluste und technische Fehler erlaubte. RWE hielt zudem eindrucksvoll dagegen, forderte die Dortmunder bis zum Schluss. Nach Blitzstart durch Ahmad Najdi (2.) erhöhten Justin Hoy (21.) und Niklas König (45.) auf 3:1. Essen verkürzte per Elfmeter durch Fahdi Vasic (27.). Nach dem Wechsel schraubten Tom Faust (89.) und abermals König (90.+5) das Ergebnis in die Höhe.

BVB-U19: Froese – Vogt, Strößner (46. Kante), Ritter, Adje (46. Kaymak) – Faust, König, Hoy (61. Hagemann) – Najdi (46. Alaze), Burkhardt (70. Hohamadou), Mirza (78. Tepic)

Tore: 1:0 Najdi (2.), 2:0 Hoy (21.), 2:1 Vasic (27., Elfmeter), 3:1 König (45.), 4:1 Faust (89.), 5:1 König (90.+5)

02. September, 15.07 Uhr: Schlotterbeck zurück auf dem Platz

Schlotterbeck zurück auf dem Platz! Borussia Dortmunds Vizekapitän hat auf dem Weg zu seinem Comeback den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Nach seiner Sprunggelenksverletzung, die er sich Ende Juni bei der Fußball-Weltmeisterschaft zugezogen hatte, trainiere der Innenverteidiger erstmals wieder individuell mit Ball auf dem Trainingsplatz. Die komplette Sommervorbereitung hatte der 26-Jährige deshalb verpasst. Nun arbeitet Schlotterbeck weiter an seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining.

31. August, 19.33 Uhr: Sperre für Inacio steht fest

Das DFB-Sportgericht hat BVB-Youngster Samuele Inacio aufgrund rohen Spiels mit einer Sperre von zwei Spielen belegt. Der Offensivspieler fehlt Borussia Dortmund damit bei den Bundesliga-Begegnungen gegen 1899 Hoffenheim (5. September) und den SC Paderborn (12. September). Inacio war gegen den Hamburger SV nur drei Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz gestellt worden.