Der SC Magdeburg wahrt mit überraschend viel Mühe seine weiße Weste in der Handball-Bundesliga. Zuvor siegt der THW Kiel in einem Krimi.
Der SC Magdeburg hat einen heftigen Dämpfer in der Handball-Bundesliga mit ganz viel Mühe vermieden.
Der Titelverteidiger erkämpfte beim Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten dank eines starken Schlussspurts ein 31:30 (13:15), wahrte seine weiße Weste und verhinderte die erste Niederlage in der Liga seit Februar.
Claar, Musche und Vind Rasmussen retten Magdeburg
Eine makellose Bilanz haben ligaweit sonst nur der Rekordmeister THW Kiel sowie die SG Flensburg-Handewitt aufzuweisen.
Sieben Tore von Felix Claar sowie jeweils sechs von Matthias Musche und Oskar Vind Rasmussen brachten dem SCM den knappen Erfolg. Beim starken Aufsteiger aus Balingen ragte Yonatan Dayan (sieben Tore) heraus.
Handball-Bundesliga: Kiel-Keeper mit zahlreichen Paraden
Zuvor hatte auch Kiel Moral bewiesen und einen weiteren Sieg geholt. Bei Frisch Auf Göppingen setzte sich das Team von Trainer Börge Lund mit 32:31 (13:15) durch. Emil Wernsdorf Madsen war mit sieben Toren der beste Werfer des THW. Eric Johansson und Domen Makuc erzielten jeweils fünf Treffer.
In einem lange umkämpften Spiel zogen die Kieler in der Schlussphase davon und behaupteten den Vorsprung. Dies lag auch an Torhüter Gonzalo Pérez de Vargas, der zahlreiche Würfe Göppingens abwehrte.