Als wären 90.000 Fans für ein MTB-Event in Deutschland nicht schon Spektakel genug, sorgten die Fahrerinnen und Fahrer zusätzlich für Gänsehaut-Feeling mitten im Schwabenland. Bei den Herren siegte der Spanier Alex Marin mit äußerst schlanken 0,055 Sekunden Vorsprung vor Roger Vieira und 0,081 Sekunden vor Tuhoto-Ariki Pene. Bei den Frauen ging es nur unwesentlich „entspannter“ zur Sache: Paz Gallo triumphierte mit 0,118 Sekunden vor Nina Hoffmann und 3,553 Sekunden vor Veronika Widmann. Wem es da beim Zuschauen langweilig wurde, der hätte schon mehr als eine blutdrucksenkende Tablette zu sich nehmen müssen.
#
Nina Hoffmann geht über den Bridge Drop an der Weinsteige. Die deutsche Meisterin legte in der Quali stark los, fing sich dann aber einen Defekt (samt Sturz) ein und musste im Finale somit als Erste ran. Am Ende wurde sie bei der Cerro Abajo-Premiere Zweite. – Foto: Christoph Laue / Red Bull Content Pool
Diashow: Red Bull Cerro Abajo 2026 – Stuttgart: Abriss im Schwabenländle – Fotostory vom Finale
Für ein weiteres Highlight sorgte zudem der Frauen-Wettbewerb, der erstmals im Rahmen der Red Bull Cerro Abajo-Serie stattfand – ein überfälliger Schritt, schließlich hatten die sechs Fahrerinnen, die zweifelsohne zu den Weltbesten gehören, nicht mehr oder weniger Mühen als ihre männlichen Kollegen. Einziger Wermutstropfen: Auch wenn der Wettbewerb der Frauen relativ kurzfristig von einer Progression Session zu einem gelisteten Wettkampf umgewandelt wurde, hätte Red Bull TV sowie die weiteren Sendeanstalten das Rennen auch live übertragen können. Diese Kritik darf sich übrigens auch Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper zu Herzen nehmen, der ausschließlich bei der Siegerehrung der Männer zugegen war.
Nur „bruddeln“, wie man im schwäbischen so schön sagt, wollen wir an dieser Stelle jetzt aber auch nicht, schließlich war das Event eine Werbung für den MTB-Sport – für den der Männer und der Frauen! Stuttgart hat schlichtweg abgeliefert und die Stimmung vor Ort war gigantisch. Das haben auch die deutschen Fahrerinnen und Fahrer immer wieder betont. Mit Nina Hoffmann landete auch eine Lokalmatadorin auf dem Podium, Johannes Fischbach reihte sich nach missratener Quali, die er als 15. mit Ach und Krach überstand, auf Rang sieben ein. In der Gesamtwertung der Red Bull Cerro Abajo-Serie landete er damit auf dem undankbaren vierten Gesamtrang. Mit Marco Lamaris und Moritz Silberhorn schafften zwei weitere junge deutsche Starter den Sprung ins Finale – good job, boys!
Das war’s aus Stuttgart! Zum Abschluss gibt’s bei uns aber natürlich noch die besten Bilder des Finaltags – Vorhang auf für die Fotostory.
#
Servus aus Stuttgart, Finaltag stand an. Es sollte eine riesige MTB-Party werden! – Foto: Julian Mittelstaedt / Red Bull Content Pool
#
Fernanda Gildemeister geht vom Starthaus auf die Strecke. Die Chilenin belegte beim ersten Frauenrennen im Rahmen der Red Bull Cerro Abajo-Serie den vierten Platz. – Foto: Christoph Laue / Red Bull Content Pool
#
Nina Hoffmann nimmt die erste Treppenpassage in Richtung Teehaus in Angriff. Die deutsche Top-Fahrerin zeigt in Stuttgart eine starke Vorstellung. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Paz Gallo will es wissen. Die junge Chilenin geht All In und wird dafür belohnt. Auch wenn es am Ende ganz ganz knapp werden sollte. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Im oberen Drittel der Strecke geht es eher fürstlich zur Sache. Vor dem Marmorsaal im Weißenburgpark wurde den Fahrerinnen und Fahrern der rote Teppich ausgerollt. – Foto: Julian Mittelstaedt / Red Bull Content Pool
#
Habt ihr nicht geglaubt, oder was? Logisch, gab’s hier den roten Teppich! – Foto: Julian Mittelstaedt / Red Bull Content Pool
#
Tuhoto Ariki Pene war in Stuttgart auch nicht gerade langsam unterwegs. Der Neuseeländer holte sich Rang 3. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Tomas Slavik versucht alles, doch der Tscheche verpasst bei seinem Comeback nach einer Verletzung das Finale. Schade, schließlich ist der Altmeister auch bei den Fans äußerst beliebt! – Foto: Julian Mittelstaedt / Red Bull Content Pool
#
Johannes Fischbach knallt am Bopser Brünnle vorbei. Der Deutsche verpasste fast das Finale, drehte dann aber ordentlich auf. Schade, dass er in der Gesamtwertung am Ende Vierter wurde. – Foto: Christoph Laue / Red Bull Content Pool
#
Stuttgart war gigantisch: Catalina Calderon nimmt das Road Gap an der Etzelstraße, einem der Zuschauer-Hot Spots mit Video Wall. Am heutigen Sonntag waren laut Veranstaltern 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort, gestern 30.000. Wahnsinn! – Foto:
#
Veronika Widmann nimmt das Road Gap ebenfalls gekonnt. Die symapthische Italienerin wurde bei der Stuttgarter Cerro Abajo-Premiere starke Dritte! – Foto: Christoph Laue / Red Bull Content Pool
#
Ab in die Stäffele! – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Die Anlieger in den Park Chicanes sorgten dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer ordentlich Tempo aufbauten für die folgenden Highspeed-Passagen. Julian Steiner drückt dementsprechend ordentlich durch. – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Richtig schnell wird’s dann im Heusteigviertel. Los geht’s mit dem Stäffele Drop, der die Athletinnen und Athleten direkt in Richtung Jeep Compass Gap bringt. Zwei Schikanen sorgen dafür, dass das Tempo etwas gedrosselt wird und niemand über den Stuttgarter Kessel hinaus schießt. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Alex Marin nimmt den Jeep Compass Gap mit Style. Der Zuschauermenge gefällt’s. – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Nina Hoffmann fliegt durch Stuttgart. Was für Bilder! – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Ok, das fällt dann in die Kategorie Next Level. Lukas Knopf lässt mit einem No-Hander die Menge ausrasten! – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Das massivste Gap wartete kurz vor dem Ziel. Der Bosch Booster, war im wahrsten Sinne des Wortes ein Booster. Zum einen sammelten die Fahrerinnen und Fahrer ordentlich Airtime, zum anderen bekam hier wirklich Jede und Jeder einen ordentlichen Boost von der Zuschauermenge mit. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Nach dem Bosch Booster und einer letzten intensiven Tretpassage wartete das Ziel. Wyn Masters fährt gerade auf dem Wilhelmsplatz sein! – Foto: Julian Mittelstaedt / Red Bull Content Pool
#
Während die Einen noch auf der Strecke sind, warten die Anderen gespannt im Hot Seat. – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Bei den Herren ging es verdammt knapp zur Sache. Alex Marin whippt ins Ziel und brachte schlanke 0,055 Sekunden Vorsprung über die Linie. Joa, war dann wohl wirklich ’ne enge Kiste! – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Alex Marin feiert seinen ersten Red Bull Cerro Abajo-Sieg. In der Gesamtwertung kletterte der Spanier zudem auf Rang drei. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Feiern lassen durften sich im Ziel aber auch Andere: Insbesondere auch Nina Hoffmann. Die deutsche Meisterin musste als Erste runter und saß bis zur letzten Fahrerin im Hot Seat. Doch dann kam Paz Gallo. Schade für Hoffmann, aber auch verdient für Gallo. Starke Leistung von beiden Frauen! – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
Die Top 3 des Tages: Roger Vieira, Alex Marin und Tuhoto-Ariki Pene (von links). – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Die schnellsten Frauen bei ihrer Premiere in Stuttgart; Nina Hoffmann, Paz Gallo und Veronika Widmann (von links). Wir sind uns sicher, dass das nicht das letzte Frauenpodium im Rahmen der Red Bull Cerro Abajo-Serie war. – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
In der Gesamtwertung sehen die Top 3 etwas anders aus Sebastian Holguín, Roger Vieira und Alex Marin (von links) landeten hier auf dem Podium. – Foto: Marcel Lämmerhirt / Red Bull Content Pool
#
Paz Gallo und … – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
#
… Alex Marin mit ihrer Trophäe. Stuttgart, es war ein Fest! – Foto: Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool
Was sagt ihr zu den Rennen in Stuttgart?
Alle Artikel zum Red Bull Cerro Abajo Stuttgart 2026
![]()




























