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Baltimore (USA) – Er hatte sich im Flugzeug geprügelt und wurde daraufhin von anderen Passagieren mit Klebeband gefesselt. Jetzt kommt raus: Bei dem Randalierer des American-Airlines-Flugs handelt es sich um den Makler einer bekannten Immobilienfirma.

Laut dem TV-Sender „KVOA“ ist Arthur L. (67) sogar „Vice President“, also Führungskraft, bei der „Long Realty Company“ in Tucson – eines der größten Immobilienunternehmen des US-Bundesstaats Arizona. Nach dem Eklat im Flieger soll er entlassen worden sein, auch sein Profil auf der Online-Plattform LinkedIn verschwunden.

Arthur L. (67) soll nach dem Ausraster im Flieger seinen Job verloren haben

Arthur L. (67) soll nach dem Ausraster im Flieger seinen Job verloren haben

Foto: Linkedin

Mann beleidigte Fluggäste rassistisch und homophob

Der Zwischenfall, der später viral ging, ereignete sich am Donnerstagabend auf dem American-Airlines-Flug 618 von Dallas/Fort Worth nach Newark (USA). Arthur L. soll zunächst seinen Sitznachbarn angeschrien haben. Dabei habe er betrunken gewirkt.

Als ein Flugbegleiter ihn beruhigen wollte, soll der Mann ihn erst rassistisch und dann noch homophob beschimpft haben. „Er machte abfällige Bemerkungen gegenüber den Mitarbeitern von American Airlines und anderen Passagieren, rassistische Beleidigungen, vulgäre Ausdrücke, die für die Frauen in der Reihe hinter ihm sehr beleidigend waren“, sagte ein Polizist, der mit an Bord war, gegenüber der New York Post.

Passagiere klebten sogar seinen Kopf an den SitzMit Tape an den Sitz gefesselt: So musste der Passagier nach seinem Ausraster bis zur Zwischenlandung in Baltimore ausharren

Mit Tape an den Sitz gefesselt: So musste der Passagier nach seinem Ausraster bis zur Zwischenlandung in Baltimore ausharren

Foto: richardolenick/Instagram

Doch dabei blieb es nicht. Der Immobilienmakler soll danach auch noch seinen Sitznachbarn geschlagen haben! Als schließlich eine Frau eingriff, stieß er auch sie weg. Drei weitere Passagiere überwältigten letztendlich den Randalierer und fixierten ihn mit Tape und Kabelbindern an einem Sitz. Fotos zeigen: Auch seine Hände und sogar sein Kopf wurden mit Klebeband fixiert.

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Wegen des Vorfalls wurde die Maschine nach Baltimore umgeleitet, dort nahm die Polizei den 67-Jährigen fest. Anschließend konnte der Flug nach Newark fortgesetzt werden. American Airlines bestätigte die Umleitung des Flugzeugs wegen eines „störenden Passagiers“. „Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität, und wir tolerieren keine Gewalt“, teilte die Fluggesellschaft mit.

Gegen den Mann wird jetzt wegen Körperverletzung und Störung der öffentlichen Ordnung ermittelt. Das FBI prüft, ob zusätzlich Anklage auf Bundesebene erhoben wird.