Sieben externe Neuzugänge fanden in der abgelaufenen Transferperiode ihren Weg zu Borussia Dortmund. Holt der BVB zeitnah noch einen weiteren Spieler dazu?
Glaubt man Pawel Jez, seines Zeichens Klubchef des polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin, handelt es sich dabei um Offensiv-Juwel Marcel Regula.
„Borussia Dortmund plant für die Zukunft mit Marcel Regula“, sagte Jez nun bei „Canal +“. „Wir werden sehen, ob es im Winter oder erst im kommenden Sommer so weit sein wird.“
Statt Regula verpflichtete der BVB im Transfer-Endspurt Ethan Nwaneri vom FC Arsenal auf Leihbasis. Der große Knackpunkt aus Dortmunder Sicht: Die Gunners sollen über eine Klausel verfügen, die ihnen erlaubt, den 19 Jahre alten Engländer im Winter zurück nach London zu beordern. Da Konstantelias bis dahin nicht wieder fit sein wird, könnte Regula also doch noch als Alternative gefragt sein.
Mit dem polnischen Top-Talent soll sich der BVB bereits seit Längerem beschäftigen, sogar schon vor Konstantelias‘ Verletzung. „Meczyki“ hatte Anfang August berichtet, dass BVB-Chefscout Bastian Schulz bei einem Liga-Spiel von Lubin vor Ort war, um sich Regula genauer anzuschauen.
Auch der Dortmunder Bundesliga-Konkurrent 1. FC Köln war mit ihm in Verbindung gebracht worden.
Schlägt der BVB zum Schnäppchenkurs zu?
Regula, der an seinen Ausbildungsverein vertraglich noch bis 2028 gebunden ist, blickt trotz seines jungen Alters bereits auf 45 Partien in der Ekstraklasa zurück. Dabei gelangen ihm sieben Tore und sechs Vorlagen.
Für die polnische U21-Nationalmannschaft stand er bislang sieben Mal auf dem Feld (2 Tore, 1 Vorlage).
Regulas Marktwert wird auf sieben Millionen Euro taxiert. Er wäre aus BVB-Sicht also eine vergleichsweise günstige Alternative.