Frauen-Bundesliga. Der VfB Stuttgart hat am 3. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim 1. FC Nürnberg 3:3 gespielt. Der Aufsteiger bleibt damit ohne Niederlage und steht nach Angaben des DFB mit sieben Punkten aus drei Spielen vorerst auf dem dritten Tabellenplatz. Vor 1307 Zuschauerinnen und Zuschauern im Max-Morlock-Stadion holte Stuttgart sowohl einen 0:2- als auch einen 2:3-Rückstand auf.
Nürnberg geht durch Papai in Führung
Beim 1. FC Nürnberg rückte Jonna Brengel kurzfristig für Charline Coutel in die Startelf, die wegen muskulärer Beschwerden ausfiel. Beim VfB Stuttgart musste Trainer Nico Schneck auf Janina Hechler mit Kniebeschwerden und die erkrankte Reena Wichmann verzichten. Dafür begannen Linette Hofmann und Julia Mickenhagen.
Die Gastgeberinnen bestimmten in der ersten Halbzeit über weite Strecken das Spiel. Nastassja Lein verpasste vor dem Stuttgarter Tor knapp, FCN-Kapitänin traf mit einem Schlenzer das Lattenkreuz. Auf der Gegenseite prüfte Daphina Rezhepi Nürnbergs Torhüterin Lourdes Romero. Nach einem Handspiel von Luzie Zähringer im Strafraum verwandelte Emöke Papai den fälligen Elfmeter zum 1:0 in der 26. Minute. Kurz vor der Pause traf Louna Lapassouse nach einem Steilpass von Laura Miller den Pfosten.
Stuttgart kommt zweimal zurück
Kurz nach der Pause erhöhte Papai nach einer Flanke von Lapassouse per Kopf auf 2:0. Stuttgart kam anschließend durch Nicole Billa zurück: Nach einem Foul von Romero an Mira Arouna verwandelte Billa den Strafstoß zum 2:1 in der 56. Minute. Der Ausgleich fiel nach einer Standardsituation, als Maximiliane Rall nach einem Eckball per Kopf zum 2:2 traf.
In der Schlussphase blieb die Partie offen. Adriana Achcinska traf für den VfB mit einem wuchtigen Abschluss den Pfosten, auf der Gegenseite scheiterte Maelle Seguin aus kurzer Distanz an Stuttgarts Torhüterin Laura Giuliani. Nürnberg ging durch die eingewechselte Fany Proniez nach Vorarbeit von Sanja Homann in der 84. Minute erneut in Führung. Einen Steilpass von Maximiliane Rall erlief Nicole Billa und traf von der Strafraumgrenze zum 3:3-Endstand in der 90. Minute ins kurze Eck.
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