200.000 Flohmarkt-Fans erwartet

Nürnberger Trempelmarkt kehrt zurück – wichtige Neuerungen

Aktualisiert am 07.09.2026 – 08:23 UhrLesedauer: 3 Min.

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Der Trempelmarkt im Dunkeln (Archivbild): Am Freitag hat der Flohmarkt bis 24 Uhr auf. (Quelle: Stadt Nürnberg/Christine Dierenbach)

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Zwei Tage lang verwandelt sich Nürnbergs Altstadt in einen XXL-Trödelmarkt. Beim Trempelmarkt gibt es 2026 mehr Verkaufsplätze – und auch für Kinder ändert sich etwas.

Ein alter Plattenspieler zwischen Porzellantassen, daneben Bücherkisten, Modeschmuck und vielleicht das eine Stück, nach dem jemand schon seit Jahren sucht: Am 11. und 12. September verwandelt sich die Nürnberger Innenstadt wieder in einen der größten Flohmärkte Deutschlands.

Der Herbst-Trempelmarkt zieht sich rund um den Hauptmarkt und durch Teile der Altstadt. An etwa 600 Ständen verkaufen professionelle Händler und private Trödler Antiquitäten, Klamotten, Gebrauchtwaren und allerlei Fundstücke. Nach Angaben der Stadt kommen zu den beiden Ausgaben des Marktes jährlich teils bis zu 200.000 Besucher.

Los geht es am Freitag, 11. September, um 16 Uhr. Besonders stimmungsvoll dürfte es nach Einbruch der Dunkelheit werden: Anders als bei vielen klassischen Flohmärkten kann am Freitag bis Mitternacht gestöbert werden. Am Samstag öffnen die Stände bereits um 7 Uhr und schließen um 20 Uhr.

Zusätzliche Stände auf dem Hauptmarkt

Für die Herbstausgabe erweitert die Stadt die Verkaufsfläche. In der Mitte des Hauptmarkts wird eine zusätzliche Verkaufszone eingerichtet. Die dort angebotenen Plätze sind jeweils zwölf Quadratmeter groß.

Wer selbst verkaufen möchte, benötigt eine Platzkarte. Die Verkaufsplätze werden ausschließlich vorab online vergeben. Um möglichst vielen Interessenten einen Stand zu ermöglichen, darf für die neue Verkaufszone auf dem Hauptmarkt pro Person nur eine Karte gebucht werden. Die Platzkarten für die kleinste Verkaufsfläche (3 x 2 Meter) kosten 82 Euro.

imago images 0708547100Vergrößern des BildesDer Trempelmarkt von oben (Archivbild): Für Kinder, die ihre Sachen verkaufen möchten, gelten ganz besondere Regeln. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Helmut Meyer zur Cap/imago)

Spontan mit einem Tapeziertisch anzurücken, ist damit nicht möglich. Strom oder Tische werden von der Stadt nicht bereitgestellt und müssen selbst organisiert werden. Lebensmittel, lebende Tiere, Fahrzeuge, Kriegsspielzeug und bestimmte genehmigungspflichtige Waren dürfen laut Trempelordnung nicht angeboten werden.

Mehr Platz für die kleinen Trödler

Deutlich unkomplizierter funktioniert der Verkauf für Kinder und Jugendliche. Für sie gibt es spezielle Kindertrempelzonen, in denen sie ohne vorherige Anmeldung auf jeweils einem Quadratmeter Spielzeug oder Kleidung anbieten können.

Auch hier gibt es beim Herbstmarkt 2026 eine Neuerung: Neben den bisherigen Bereichen im Schmuckhof und am Fünferplatz entstehen erstmals zusätzliche Kinderzonen vor der Frauenkirche und in der Mitte des Hauptmarkts. Der Bereich am Fünferplatz steht bei dieser Ausgabe allerdings nur am Freitag zur Verfügung.

Damit dürfte gerade rund um den Hauptmarkt noch etwas mehr Flohmarktbetrieb herrschen als bislang. Der Trempelmarkt gehört seit Jahrzehnten zum Nürnberger Veranstaltungskalender und findet zweimal jährlich statt – jeweils im Frühjahr und im Herbst.