KSC-Neuzugang Kevin Wiethaup brachte es bisher bei den Blau-Weißen auf vier Einsätze. Zwei davon stand er in der Startelf der Badener. Eine gute Bilanz für den 21-Jährigen, der ohne Zweitligaerfahrung aus Osnabrück zum KSC wechselte. Einsatzzeit beim Wildparkclub bisher: 224 Minuten. In Hannover, beim 2:2 des KSC, mischte der Mittelfeldspieler 75 Minuten mit.

In dieser Zeit gab er zwei Torschüsse ab. Eine Torschussvorlage gelang ihm nicht. Laufleistung: 10,65 Kilometer. Sprints: 18. Topspeed: 30,8 km/h. Zweikämpfe führte er zwölf. Davon gewonnene direkte Duelle: 25 Prozent. Wiethaup brauchte bei der Partie an der Leine keine Eingewöhnungszeit, war sofort nach dem Anpfiff auf Betriebstemperatur. Nach 44 Sekunden der erste gelungene „Ballklau“, den er aufgrund seines guten Stellungsspiels schaffte.

Wiethaup verstärkt das KSC-Mittelfeld neben Zor

Wiethaup ordnete sich im defensiven Mittelfeld, neben dem wieder richtig starken Danyal Zor, ein, versuchte sich nach einem Ballgewinn des KSC sofort nach vorne zu orientieren, wollte anspielbar sein. In der ersten Viertelstunde bei der Begegnung bei den 96gern hatte er fünf Ballkontakte, führte einen Zweikampf, den er nicht gewinnen konnte.

Für Wiethaup zeigt die sportliche Entwicklung weiter nach oben.

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Für Wiethaup zeigt die sportliche Entwicklung weiter nach oben.
Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

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Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

Nach einer halben Stunden Spielzeit eine richtig gute, auffällige Aktion. Ein guter Antritt im Mittelfeld mit Ball, ein Abschluss von der linken Seite, der Schuss flog am langen Eck des Hannoveraner Tores vorbei. In dieser Phase hatte Wiethaup immer einen guten Blick, ein gutes Gespür zweite Bälle zu gewinnen. Er versuchte dann schnell in die Sturmspitze zu spielen. Der Ex-Osnabrücker im KSC-Dress hatte 48 Ballkontakte, spielte 29 Pässe. Von denen kamen 90 Prozent beim Teamkollegen an.

Lücken im Defensivspiel

Die 38. Minute würde er wohl gerne auslöschen. Wiethaup war etwas nachlässig, ging nicht konzentriert und engagiert genug in einen Zweikampf mit Kolja Oudenne, Wiethaup ließ sich im Strafraum allzu leicht von Oudenne ausspielen. Der Hannoveraner Oudenne passte auf seinen Teamkollegen Marcel Hartel – 2:1 für Hannover.

Wiethaup war danach wieder aufmerksam, versuchte immer wieder, sich von seiner defensiven Position ins Angriffsspiel miteinzuschalten. Dribblings führte er mutig, dreimal startete er den Versuch so erfolgreich zu sein. Gelungen ist das nicht.