07.09.2026 – 08:30

Feuerwehr Stuttgart

FW Stuttgart: Feuerwehr Stuttgart informiert zum bundesweiten Warntag

Stuttgart (ots)

– Bundesweiter Warntag am 10. September um 11:00 Uhr
– In Stuttgart erfolgt die Probewarnung über unterschiedliche
Warnkanäle
– Katastrophenschutz ruft zur Krisenvorsorge auf

Der diesjährige Warntag findet am Donnerstag, 10. September um 11 Uhr statt. Die Aufhebung der Probewarnung ist gegen 11:45 Uhr geplant. In Stuttgart erhält die Bevölkerung die Probewarnungen auf unterschiedlichen Wegen, um den vorhandenen Mix an verschiedenen Warnkanälen noch bekannter zu machen:

– Über Cell Broadcast und Warn-Apps auf Mobiltelefonen
– Über die Medien wie z. B. Radio, Fernsehen und Internetangeboten
– Über die Social-Media-Angebote von Feuerwehr und Stadt Stuttgart
– Über die Stadtinformationstafeln

Bevölkerungswarnungen in Stuttgart

Bei aktuellen Schadenslagen wird in der Landeshauptstadt Stuttgart über das modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes gewarnt. MoWaS löst z. B. Warn-Apps wie „NINA“ oder „KATWARN“ aus und informiert Rundfunkanstalten, um die Warnungen über deren Programm zu verbreiten. Bei Bevölkerungswarnungen der höchsten Warnstufe kann auch Cell Broadcast ausgelöst werden und Mobilfunknutzer erhalten die Warnung direkt auf ihr Endgerät. Zudem wird die Bevölkerung über die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr Stuttgart und der Stadt Stuttgart informiert. Mittels der im Stadtgebiet zur Verfügung stehenden digitalen Stadtinformationstafeln können ebenfalls Warnmeldungen angezeigt werden.

Für örtlich begrenzte Schadensereignisse stehen der Feuerwehr Stuttgart mehrere mobile Sirenenfahrzeuge zur Verfügung, welche bei lokal notwendigen Bevölkerungswarnungen z. B. aufgrund eines Austritts von Gefahrstoffen, zum Einsatz kommen.

Sirenennetz in Stuttgart

Die Planungen für das Sirenennetz konnten im letzten Jahr weitestgehend abgeschlossen werden. Für eine bauliche Umsetzung stehen aktuell keine Haushaltsmittel zur Verfügung. Die Warnung der Bevölkerung wird vorerst weiterhin über die oben genannten Warnkanäle durchgeführt.

Cell Broadcast

Seit Februar 2023 steht der Warnkanal „Cell Broadcast“ bundesweit zur Verfügung. Über diesen Mobilfunkdienst werden Warnmeldungen der höchsten Stufe direkt auf mobile Endgeräte versendet. Das besondere hierbei ist, dass Cell Broadcast ohne eine App-Installation funktioniert. Seit November 2025 können über Cell Broadcast auch Entwarnungen versendet werden. Weitere Informationen unter: www.bbk.bund.de/cellbroadcast

Stadtinformationstafeln

Seit 2024 können die digitalen Stadtinformationstafeln im Stadtgebiet Stuttgart zur Ausspielung von Informationen und Warnhinweisen im Bereich des Bevölkerungsschutzes verwendet werden. Inzwischen wurden die digitalen Informationstafeln an den ober- und unterirdischen Haltestellen der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) erfolgreich, gemeinsam mit den Partnern Ströer und Wall, integriert. Somit ist es der Branddirektion Stuttgart nun möglich, auf rund 250 weitere Flächen an zentralen, starkfrequentierten Straßen, Plätzen und Stadtbahnhaltestellen zurückzugreifen und damit ein flächendeckendes Netz aller in Stuttgart stehenden digitalen Stadtinformationstafeln im Rahmen der Bevölkerungswarnung zu verwenden.

Bundesweiter Warntag

Am bundesweiten Warntag werden am 10. September um 11 Uhr Testwarnungen über verschiedene Warnkanäle verbreitet. Damit sollen die Warnkanäle getestet und die Bevölkerung für die Bevölkerungswarnungen sensibilisiert werden. Alle gewonnenen Erkenntnisse aus dem Test sollen dazu dienen, das komplexe Warnsystem weiter zu verbessern.

Während dem Warntag stehen die Warnkanäle selbstverständlich auch für echte Gefahrenlagen in diesem Zeitraum zur Verfügung.

Weitere Informationen hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Homepage bereitgestellt: www.bbk.bund.de

Katastrophenschutz ruft zur Krisenvorsorge auf Bei großen und flächendeckenden Krisenlagen wie beispielsweise einem langanhaltenden Stromausfall können die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes nicht überall gleichzeitig helfen. Daher ruft der Katastrophenschutz in Stuttgart die Bevölkerung bereits seit mehreren Jahren auf, eigene Krisenvorsorge zu treffen. Beispiele sind Informationen über das richtige Verhalten in Krisensituation, Bevorratung von Lebensmitteln mit langer Haltbarkeit und ausreichend Trinkwasser sowie die Vorhaltung eines Batterieradios und Taschenlampen inkl. Batterien.

Weitere Informationen zu den empfohlenen Maßnahmen können auf der folgenden Themenseite der Landeshauptstadt Stuttgart abgerufen werden: https://www.stuttgart.de/krisenvorsorge

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