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„Civilization 7“ bekommt 2027 ein viertes Zeitalter und eine erste kostenpflichtige Erweiterung. Das kostenlose Update heißt „Arc of Tomorrow“ und ergänzt das Spiel um das Atomzeitalter, das die Zeit von den 1950er- bis in die 2050er-Jahre abdeckt. Es bringt eigene Gebäude, Einheiten, Musikstücke und eine überarbeitete Optik der Städte mit.

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Neue Zivilisationen und Anführer gibt es ebenfalls, darunter eine Rückkehr des Atombombenenthusiasten Gandhi, wie aus einer Mitteilung von 2K hervorgeht. Der Umfang soll noch größer ausfallen als beim „Test of Time“-Update vom Mai, schreibt Creative Director Ed Beach in einem Blog-Eintrag.

Mit Atomwaffen kommen neue Angriffs- und Verteidigungsoptionen ins Spiel. Über multilaterale Abkommen können sich mehrere Anführer gemeinsam auf Abrüstung verständigen – oder auf Eskalation. Konflikte soll man künftig auch über Stadtstaaten als Stellvertreter austragen können, statt in den offenen Krieg zwischen zwei Reichen zu ziehen. Eigene Siedlungen lassen sich dafür in die Unabhängigkeit entlassen und in Stadtstaaten umwandeln.

Wettlauf ins All

Die erste kostenpflichtige Erweiterung heißt „Civilization 7: Earthrise“ und soll später im Jahr 2027 folgen. Sie greift den historischen Wettlauf ins All auf, verteilt das Wettrennen aber über die gesamte Partie. Schon in Antike und Erkundungszeitalter kartiert man den Nachthimmel und benennt Himmelskörper, in der Moderne folgen erste Orbitalmissionen um Erde und Mond.

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Im Atomzeitalter baut man schließlich eine eigene Raumfahrtbehörde auf und schickt Missionen durch das Sonnensystem. Sie sollen Planetenmerkmale und Rohstoffe erschließen, die dem eigenen Reich auf der Erde zugutekommen. Ein zweites Thema von „Earthrise“ ist die Umwelt: Neue Technologien und Einheiten verändern das Gelände, Bauwerke schützen vor häufigeren Naturkatastrophen bei steigenden Temperaturen und die Erderwärmung lässt sich sogar umkehren. Einen Preis und einen genauen Termin nennt 2K noch nicht.

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Erdkarte im September

Deutlich früher kommt Update 1.5.0. Es soll noch im September erscheinen und bringt vor allem eine lange geforderte Erdkarte mit historischen Startpositionen: Jede Zivilisation beginnt dort, wo sie auch in der Wirklichkeit ihren Ursprung hatte. Die Kartentypen Terra Incognita und Shuffle werden überarbeitet, Karten laden schneller und in der Diplomatie kann man ein Bündnis künftig mit Einfluss aufrechterhalten, ohne in die Kriege der Verbündeten hineingezogen zu werden.

„Civilization 7“ ist im Februar 2025 erschienen und gilt bei vielen Fans noch als recht ungeliebter Teil der Kult-Strategiereihe. Firaxis hat das 4X-Spiel im Mai mit dem „Test of Time“-Update generalüberholt und dabei unter anderem den Zwang zum Zivilisationswechsel gestrichen. Nach Update 1.5.0 will das Studio das Tempo der Aktualisierungen etwas reduzieren und die Kräfte auf die großen Updates für 2027 bündeln.

(dahe)

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