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Köln – Dieser Spektakel-Premiere fiebert ganz Köln entgegen: Beim Flutlicht-Heimspiel Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Bremen sollen die Offensiv-Raketen Said El Mala (20) und Mikey Moore (19) erstmals zusammen in der Startelf stehen und wirbeln. Die Frage ist nur: Wie genau plant Trainer René Wagner (38) mit seinem neuen England-Star?
Beim 1:4 in Stuttgart musste Moore noch als El-Mala-Ersatz ran, weil Kölns Top-Star krank fehlte. Der Engländer kam bei seinem Joker-Einsatz nach der Pause deshalb meist über die linke Seite, sorgte für mächtig Dampf und beeindruckte mit seinen Dribblings und Abschlüssen. Gegen Bremen wird El Mala nach seiner Genesung aber wieder gesetzt sein. Und Wagner muss seine Offensive erneut umbauen.
Wird Moore damit jetzt zum El-Mala-Double? Es wäre die naheliegendste Lösung, den Trickser aus der Premier League auf der rechten Außenbahn von der Leine zu lassen, über die er auch bei Tottenham meistens glänzen konnte. Moore und El Mala würden dann als Flügelzange wirbeln und könnten so beide zu ihren gefürchteten Solo-Läufen und Abschlüssen kommen. Das hieße dann aber auch, dass Linton Maina (27) und Jan Thielmann (24) aus der Startelf fliegen.

Said El Mala (20) soll nach seiner Erkältung am Samstag gegen Bremen wieder in der Startelf stehen
Foto: Ralf Ibing/firo Sportphoto
„Das Schöne ist, dass Mikey alles kann“
Wagners zweite Variante: Moore läuft als Spielmacher und klassischer Zehner zwischen El Mala und Maina auf und lenkt von dort die Offensive. Die Position, für die er eigentlich geholt wurde und auf Dauer eingeplant ist. Dafür aber müsste Wagner einen Sechser opfern und zur klassischen Doppelsechs zurückkehren.
Die dritte Moore-Möglichkeit: Wagner stellt den schnellen Engländer im Sturm neben Ragnar Ache (28) oder Thijs Dallinga (26) auf. „Auch das kann er spielen“, versichert Kölns Coach und hat spätestens damit die Qual der Wahl gegen Bremen.
Wagner sagt zu seinen Optionen: „Das Schöne ist, dass Mikey alles kann. Wir haben nach einer Option auf der Zehn gesucht, zwischen den Linien. Aber er kann auch auf beiden Seiten oder als zweite Spitze spielen und ist ein Spieler, der sich offensiv auf allen vier Positionen wohlfühlt. Wir werden ihn da einsetzen, wo er uns am meisten hilft.“
Moore selbst ist seine Position letztlich egal. Er hofft nach seinem ersten Assist zuletzt in Stuttgart jetzt auf sein erstes FC-Tor und versprach bereits: „Ich möchte der Mannschaft mit möglichst vielen Toren und Vorlagen helfen.“