Hamburg
Die Kette ist für ihre Pizza-Sandwiches bekannt.
Mia Conolly
Mit ihren Pizza-Sandwiches wurde die Hamburger Gastro-Kette bekannt. Doch nun ist das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten.
Die „Panuozzi“, gefüllte Pizza-Taschen, sind das Aushängeschild der Gastro-Kette „Bolle“ in Hamburg. Auch neapolitanische Pizzas landeten später auf der Karte. Doch nun hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet.
Der Teig kommt vom deutschen Meister im Pizzabacken, die Karte wurde stetig erweitert. Vier „Bolle“-Läden gibt es in Hamburg, einen in Berlin. Doch nun ist die Hamburger Gastro-Kette von Gründer John Drewes in finanzielle Schieflage geraten.
Die Hamburger Pizza-Kette „Bolle“ ist insolvent
Das Amtsgericht Hamburg hat ein Insolvenzverfahren eröffnet, ein Verwalter wurde eingesetzt. Die „Bolle“-Läden in Ottensen, Eppendorf und in der Sternschanze sind schon vorübergehend geschlossen. Das Lokal am Mühlenkamp hat aber nach wie vor geöffnet.
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Die MOPO erreicht Inhaber John Drewes am Telefon. Ausführlich möchte er sich derzeit nicht dazu äußern, nur soweit: „Wie es für ,Bolle’ weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“
Angefangen hatte alles im Sommer 2024 mit einem Pop-up-Laden in einem umgebauten Schiffscontainer unter dem Fernsehturm: Darin verkaufte John Drewes seine ersten „Panuozzi“. Eigentlich arbeitete Drewes als Kreativer in einer Werbeagentur. Mit „Bolle“ machte er sein Hobby zum Beruf. Für ihn arbeitet auch Deutschlands bester Pizzabäcker.