Hacker-Pschorr „Wiesn-Champions“
Bierzelt-Vierkampf: 1860 muss sich anderen Löwen geschlagen geben
08.09.2026 – 00:46 UhrLesedauer: 3 Min.
Traten bei den „Wiesn-Champions“ von Hacker-Pschorr gegeneinander an: (v.l.) Die Teams vom EHC Red Bull München, 1860 München und den Tölzer Löwen. (Quelle: Sartison/t-online)
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Der TSV 1860 München, der EHC Red Bull und die Tölzer Löwen treten in Bierzeltspielen gegeneinander an. Der Sieg geht an den Titelverteidiger aus dem Oberland.
Am Ende jubelten die Löwen. Allerdings nicht die aus Giesing, sondern die aus Bad Tölz. Bei der nunmehr neunten Auflage der Hacker-Pschorr „Wiesn-Champions“ setzten sich die Oberliga-Eishockeyspieler der Tölzer Löwen am Montagabend gegen die Gastgeber von 1860 München und den EHC Red Bull München durch.

Um diese Trophäe ging es: der goldene Anzapfhammer. (Quelle: Sartison/t-online)
In Dreierteams traten die drei Klubs in der „Sechzgeralm“ auf dem Trainingsgelände des TSV an der Grünwalder Straße in traditionellen Bierzeltspielen gegeneinander an und stimmten sich damit auf das anstehende Oktoberfest (19. September bis 4. Oktober) ein. Auf dem Programm standen Anzapfen, Maßkrugstemmen, Maßkrugtragen und Nageln.
Lederhosen-Premiere für 1860-Zugang Uhlmann
Die Münchner „Löwen“ schickten das Trio aus Torhüter Vitus Eicher, Co-Trainer Vincent Saller und Neuzugang Eric Uhlmann ins Rennen. Letzterer war erst am vergangenen Dienstag nach Giesing gewechselt und erlebte folglich seine Lederhosen-Premiere in Diensten der „Sechzger“. Ein Kulturschock war es für den gebürtigen Sachsen aber nicht, wie er hinterher beteuerte.
„Es hat wirklich sehr Spaß gemacht. Ich wurde zwar etwas ins kalte Wasser geworfen, aber ich freue mich auch schon, was dann auf der Wiesn auf mich zukommt“, sagte der 23-Jährige. Was er am Bierglas draufhat, durfte er in der zweiten Disziplin des Abends unter Beweis stellen. Beim Maßkrugstemmen trat er gegen Alexander Fichtner und Rio Kaiser an – und hatte gegen die beiden Eishockey-Profis keine Chance.
Nach etwas mehr als zweieinhalb Minuten musste er nachgeben und den Krug als Erster abstellen, während vor allem EHC-Hüne Kaiser – der die Disziplin für sich entschied – noch völlig entspannt wirkte. Dennoch war Uhlmann mit seiner Leistung mehr als zufrieden: „Der Unterschied zu den starken Jungs ist nicht ganz so groß. Deswegen bin ich sehr stolz auf mich.“


