Nach einer Einführung arbeitete Krings an verschiedenen Montagestationen mit. So montierte er gemeinsam mit den Beschäftigten Kinderfahrräder und erhielt dabei einen unmittelbaren Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten und Abläufe der Werkstatt.

„Es war ein beeindruckender Vormittag. Ich habe eine tolle Einrichtung kennengelernt, in der Menschen mit Behinderung mit großem Engagement, viel Freude und großer Motivation am Arbeitsleben teilnehmen“, erklärte Krings. „Es hat richtig Spaß gemacht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, mir ihre Arbeit erklären zu lassen und selbst ein wenig mitzuarbeiten.“

Die Aktion „Schichtwechsel“ verfolgt das Ziel, Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu ermöglichen und den Blick auf die Leistungen von Werkstattbeschäftigten zu verändern. Statt eines reinen Besuchs erleben die Teilnehmenden den Arbeitsalltag unmittelbar und arbeiten aktiv mit.

„Mich hat besonders beeindruckt, mit welcher Begeisterung die Menschen hier ihre Tätigkeiten erklärt haben. Manche wollten gar nicht mehr aufhören, mir jeden einzelnen Arbeitsschritt zu zeigen. Diese Freude an der eigenen Arbeit ist etwas sehr Wertvolles“, so Krings.

Für den Bundestagsabgeordneten sind solche persönlichen Begegnungen auch für seine politische Arbeit von großer Bedeutung. „Wenn wir in Berlin über sozialpolitische Themen und die Teilhabe von Menschen mit Handicap sprechen, ist es wichtig, die Lebenswirklichkeit der Menschen zu kennen.“

Krings betonte die wichtige Rolle der Hephata Arbeit gemeinnützige GmbH für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: „Natürlich ist es ein wichtiges Ziel, möglichst vielen Menschen den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Aber das gelingt nicht bei allen Menschen und oft auch nicht sofort. Deshalb brauchen wir Einrichtungen wie Hephata. Sie sind ein Herzstück der Inklusion, weil sie Struktur, Sinn und Teilhabe ermöglichen.“

Gleichzeitig würdigte Krings die Herausforderungen, vor denen Werkstätten stehen. „Hephata leistet nicht nur wichtige soziale Arbeit, sondern muss auch wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln. Die Einrichtung ist darauf angewiesen, Aufträge aus der Wirtschaft zu gewinnen, um den Beschäftigten sinnvolle und erfüllende Arbeit anbieten zu können.“

Abschließend dankte der Bundestagsabgeordnete allen Beschäftigten und Mitarbeitern von Hephata für den offenen Austausch und den herzlichen Empfang: „Die Menschen hier verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Sie zeigen jeden Tag, wie wichtig Arbeit für Selbstständigkeit, Selbstwertgefühl und gesellschaftliche Teilhabe ist.“

Bereits zum 22. Mal nutzt Dr. Günter Krings die sitzungsfreie Sommerzeit, um im Rahmen seiner Sommertour direkt vor Ort in seinem Wahlkreis mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Unter dem Motto #Sommertour2026 – Krings vor Ort besucht er in diesen Wochen zahlreiche Unternehmen, Vereine, soziale Einrichtungen und Projekte in Mönchengladbach. Dabei geht es ihm nicht nur darum, einen Einblick in die aktuelle Situation vor Ort zu gewinnen, sondern vor allem um den persönlichen Austausch: Wo läuft es gut? Wo liegen Herausforderungen? Und an welchen Stellen kann Politik konkret unterstützen?